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By Georg Walterspiel

Diese Studie ist das Ergebnis einer langen Beschiiftigung mit einem Fragenkreis, auf den ich stief3, als mir mein verehrter Doktor vater Prof. Dr. Dr. h. c. Karl ROme Mitte der 50er Jahre empfahl, als Thema fUr den Habilitationsvo rt rag "etwas ganz N eues" zu suchen {da - wie er meinte - die Herren der Fakultiit dariiber dann nicht allzuviel mehr wissen konnten als ich}: So verfiel ich auf den sog. Kapazitiit serweiterungs-Effekt { 1}, ein damal s brandneues und aktuell diskutiertes Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Seither habe ich mich immer wieder damit befaf3t; nunmehr behandle ich das Thema geschlossen, da es mir zu einem gewissen - zumindest prinzipiellen - Abschlul3 gelangt zu sein scheint. Urspriinglich warfare die Studie so konzipiert, daf3 in einem eigenen Literaturteil die Entwicklung des Kapazitiitserweiterungs-Effektes durch die einzelnen Autoren selbst lebendig werden sollte, wobei mir vorschwebte, die vorwiegend in kurzen Artikeln oder auch Ab schnitten verstreute Literatur in einem Buch in Originaltexten zu sammenzufassen. Herr Dr. H. Sellien {2} yom Dr. Gabler Verlag in Wiesbaden hat mich davon iiberzeugt, daf3 diese a hundred Seiten doch wohl iiberschrei tende Literaturdarstellung einen zahlenmiif3ig nur ganz geringen Kreis jener Leser interessieren wiirde, denich ansprechen mochte: Wissenschaftler und Wirtschaftstheoretiker niimlich, die jedoch ohnehin die Literatur weitgehend kennen, andernfalls aber bereit sind, sich des vorliegenden Literaturverzeich nisses von Fall zu Fall zu bedienen; ich habe versucht, es {fiirdiedeutschsprachige Literatur} auf das direkt zum The rna Gesagte bzw. Geschriebene zu beschriinken.

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Diese Studie ist das Ergebnis einer langen Beschiiftigung mit einem Fragenkreis, auf den ich stief3, als mir mein verehrter Doktor vater Prof. Dr. Dr. h. c. Karl ROme Mitte der 50er Jahre empfahl, als Thema fUr den Habilitationsvo rt rag "etwas ganz N eues" zu suchen {da - wie er meinte - die Herren der Fakultiit dariiber dann nicht allzuviel mehr wissen konnten als ich}: So verfiel ich auf den sog. Kapazitiit serweiterungs-Effekt { 1}, ein damal s brandneues und aktuell diskutiertes Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Seither habe ich mich immer wieder damit befaf3t; nunmehr behandle ich das Thema geschlossen, da es mir zu einem gewissen - zumindest prinzipiellen - Abschlul3 gelangt zu sein scheint. Urspriinglich warfare die Studie so konzipiert, daf3 in einem eigenen Literaturteil die Entwicklung des Kapazitiitserweiterungs-Effektes durch die einzelnen Autoren selbst lebendig werden sollte, wobei mir vorschwebte, die vorwiegend in kurzen Artikeln oder auch Ab schnitten verstreute Literatur in einem Buch in Originaltexten zu sammenzufassen. Herr Dr. H. Sellien {2} yom Dr. Gabler Verlag in Wiesbaden hat mich davon iiberzeugt, daf3 diese a hundred Seiten doch wohl iiberschrei tende Literaturdarstellung einen zahlenmiif3ig nur ganz geringen Kreis jener Leser interessieren wiirde, denich ansprechen mochte: Wissenschaftler und Wirtschaftstheoretiker niimlich, die jedoch ohnehin die Literatur weitgehend kennen, andernfalls aber bereit sind, sich des vorliegenden Literaturverzeich nisses von Fall zu Fall zu bedienen; ich habe versucht, es {fiirdiedeutschsprachige Literatur} auf das direkt zum The rna Gesagte bzw. Geschriebene zu beschriinken.

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Die Einteilung in "Gruppen" von Zimmern beim Umbau ergab sich geradezu zwangsliiufig, weil Biider wegen der Wasserinstallation (Fallrohre) ja senkrecht iibereinander angebracht und damit gleichzeitig montiert werden miissen. Wenn unser Hotel fiinf Zimmerstockwerke hat und pro Jahr in jedem Stockwerk zwei (evtl. nebeneinanderliegende) Zimmer mit Bad versah, entspricht es befriedigend genau auch unserem theoretischen Modell. 45 oben gezeigte Verteilung der AbschreibungserlOse wegen der Darstellung anders anordnen, ergibt sich das in Tabelle 4 gezeigte Bild.

4: Die Gesamtinvestition steigt von 1 Mill. DM auf L 8 Millionen DM. 5: Zeigt den Wertzuwachs von jahrlich 10 Badem a 8000 DM; nach 10 Jahren sinkt die Investition auf Null, weil dann aIle Zimmer Bader haben. 46 6: Die jahrlich steigenden "Renovierungen" entsprechen den Abschreibungsverlusten je Zimmergruppe und Jahr; im letzten Jahr springen sie von 100 000 DM auf 180 000 DM. Dies bedeutet, daa nunmehr der Prozea abgeschlossen ist und die gesamten Abschreibungserl5se jetzt wieder "normal" verwendet werden, also zum Ersatz der jeweils aus Altersgriinden ausscheidenden Anlagen.

Auf der Bank) Zinsen bringen wiirde. Urn diesen betriebsindividuellen Unterschied in derKapitalstruktur unserer beiden Vergleichsbetriebe auszugleichen, kalkuliert der Betrieb B nun so, "als ob" auch er Zinsen fUr das im Produktionsproze~ eingesetzte Kapital bezahlen mii~te: Er behandelt die Eigenkapitalverzinsung als "kalkulatorische Kosten". 41) Vgl. hier S. 5. 42) Vgl. den Hinweis Schafers in: ZfhF 1955, S. 138. 38 Dies wirkt sich offensichtlich so aus: Der von beiden Betrieben am Markt erzielte (gleiche) Preis wird von den hoheren (Zins- )Kosten des Betriebes A bestimmt; da B fUr Zinsen auf diese Weise einen Ertrag hat, dem jedoch kein effektiver Aufwand gegeniibersteht, bilden diese "Als-ob"-Zinsen fUr ihn die Einnahme liquider Mittel.

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