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Man liest Bit f¨ ur Bit ein und verfolgt die Zweige des Codebaums solange, bis ein Blatt erreicht ist. Damit hat man gleichzeitig die Grenze zwischen zwei benachbarten Codew¨ortern gefunden und kann mit der Decodierung des n¨ achsten Zeichens fortsetzen. 4 In praktischen Anwendungen, wie zum Beispiel dem JPEG-Standard, werden Codew¨ orter mit ausschließlich Einsen vermieden. Bei der Konstruktion des Codes wird deshalb ein zus¨ atzliches, ungenutztes Symbol mit der geringsten Wahrscheinlichkeit hinzugef¨ ugt.

Variable Length Code) versucht wird, eine bessere Ubereinstimmung von Informationsgehalt und Codewortl¨ange und damit eine Verminderung der Codierungsredundanz zu erreichen. 2 Morse-Code Einer der ¨ altesten Codes, der noch heute (wenn auch nur sehr selten) Anwendung findet, ist der Morse-Code (nach Samuel Morse 1843). Basis f¨ ur diesen Code sind kurze und lange Signalzeichen1 , die bei der schriftlichen Aufzeichnung als Punkte ( dit“) und Striche ” ( dah“) notiert werden. Die Idee des Morse-Codes besteht in der Zuweisung von kur” zen Kombinationen aus Punkten und Strichen f¨ ur h¨aufige alphanumerische Zeichen und l¨ angeren Kombinationen f¨ ur seltenere Zeichen auf Grundlage der H¨aufigkeitsverteilung von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in der englischen Sprache.

6 a). Die Intervallnummern und Rekonstruktionswerte berechnen sich nach folgender Vorschrift q= |x| 1 + · sgn(x) Δ 2 [x]Q = yq = q · Δ . 3) Geh¨ ort yq = 0 nicht zur Menge der Rekonstruktionswerte, spricht man von einem midrise(Anstieg in der Mitte)-Quantisierer (Abb. 6 b) q= |x| + 1 · sgn(x) Δ [x]Q = yq = Δ · q − 1 2 . 4) Der Midrise-Quantisierer hat allerdings kaum praktische Relevanz, da ein energieloses Eingangssignal x[n] ≡ 0 zu einer Signalausgabe von |[x[n]]Q | = 1 f¨ uhren w¨ urde. Die Quantisierungsfehler haben in beiden F¨ allen einen begrenzten Wertebereich − Δ Δ ≤ eq ≤ .

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