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Sie sind lokal wirksame, extrazelluläre Botenstoffe, die von verschiedenen Zellen (bes. Makrophagen und Lymphozyten) freigesetzt werden und durch ihre Vielzahl an Eigenschaften (Tabelle 4) einen Einfluss auf Wachstum und Differenzierung nehmen. Andererseits sind sie in Entzündungsvorgänge und Abwehrprozesse involviert. Die Auswahl der angeführten Bezeichnungen ist ein Hinweis auf eine vielgestaltige Familie von Polypeptiden: (Interleukine, TNF-A Tumor Necrosis Factor-A), Lymphotoxin, IFNG (Interferon-G), G-CSF (GranulocyteColony Stimulating Factor), GM-CSF (Granulocyte/ Macrophage-Colony Stimulating Factor), c-kit-Ligand, TGF-B (Transforming Growth Factor-B).

Je nach dem im Interstitium vorhandenem Druck kann das Ödem auf das Interstitium beschränkt bleiben. Wenn sich das interstitielle Volumen jedoch über 50 % ausdehnt, kommt es zu einem Durchbruch durch die Alveolarmembran mit Ausbildung eines alveolären Ödems. Ein Hochdrucködem findet sich bei einem kardialem Ödem, bei welchem der intravasale hydrostatische Druck durch Linksherzinsuffzienz erhöht ist. Es kann jedoch auch durch einen erhöhten arteriellen Gefäßdruck in der Lungenstrombahn entstehen.

IMMUNGLOBULIN IgM IgM ist eine Pentamer, bei dem fünf IgG-ähnliche Strukturen durch eine J-Kette (Joining-Peptid) mit Disulfidbrücken verbunden sind. Aufgrund dieser Struktur kann sich IgM gut mit multivalenten Antigenen verbinden. IgM ist der erste Antikörper, der auf einen erstmaligen Antigenkontakt hin gebildet wird (Primärantwort) sowie der stärkste Aktivator des Komplementsystems. IgM kann die Plazentaschranke nicht durchdringen, jedoch kann der Fötus ab dem 5ten Entwicklungsmonat IgM selbst bilden.

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