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By Klaus Bröker

Dr. Klaus F. Bröker ist Rechtsanwalt mit den Spezialgebieten Börsen-, Kapitalmarkt- und Aktienrecht sowie Professor an der Fachhochschule Mainz.

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Die Zeit des politischen Entscheidens: Zwischen medialer Unmittelbarkeit und institutioneller Lähmung

Dass es im Zeitalter der Massenmedien keine Zeit mehr für tiefgreifende politische Lösungen gibt, ist ein beliebter Topos postmodernen Denkens. Mit dieser Einschätzung kollidiert die Beobachtung, dass politische Entscheidungen in Deutschland nur in großen Zeiträumen getroffen werden. Bei all dem herrscht Unklarheit darüber, wie die Zeit der Politik näher beschrieben werden kann.

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Dr. Dietrich Buchner ist geschäftsführender Gesellschafter der Winner's aspect, einer Gesellschaft für Führungs-, Strategie- und Verkaufscoaching in Düsseldorf. Er ist Herausgeber der Bücher "NLP im Business", "Team training" und "Vision und Wandel", die ebenfalls im Gabler Verlag erschienen sind. Die Mitautoren sind erfahrene Veränderungsberater und accomplice der Winner's part GmbH.

Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen

Dr. Georg Ruhrmann ist Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau/Thüringen. Jörg-Uwe Nieland ist Diplom-Sozialwissenschaftler am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP), Duisburg.

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1m Rahmen der Mindestanforderung an das Betreiben von Handelsgeschiiften muss die Geschiiftsleitung, die schliel3lich gesamtverantwortlich ist, bestimmte Rahmenbedingungen festlegen, wie solche Handelsaktivitiiten stattzufinden haben. Dabei ist nach dieser Verlautbarung die Geschiiftsleitung verpflichtet, entsprechende Beschlusse schriftlich zu dokumentieren, damit diese spiiter durch externe Priifer nachvollzogen werden k6nnen. Die Verlautbarung gibt im Ubrigen schwerpunktmiiJ3ig vor, worauf sich die Rahmenbedingungen insbesondere zu beziehen haben, niimlich aufNachfolgendes: • die geschiiftspolitischen Strategien der Handelstiitigkeit in den einzelnen Produktgruppen, • die Miirkte, an denen gehandelt werden darf, • Art, Umfang, rechtliche Gestaltung und Dokumentation der Handelsgeschiifte, • den Kontrahentenkreis, mit dem gehandelt werden darf, • die Verfahren zur Messung, Analyse, Uberwachung und Steuerung der Risiken, • die H6he der zuliissigen Risikopositionen nach Geschiifts- oder Risikoarten oder Organisationseinheiten oder Portfolios, • ein Verfahren, wie bei Limitiiberschreitungen und extremen Marktentwicklungen zu reagieren ist, 31 • die Funktion und Verantwortung einzelner Mitarbeiter und Arbeitseinheiten, • das interne Rechnungswesen und die externe Rechnungslegung, • die personelle und technische Ausstattung, • das interne Kontroll- und Uberwachungssystem, • das interne Berichtswesen, • die Wahrung der Vertraulichkeit bei Geschaftsabschliissen.

Gemeint ist damit, dass bestimmte, niimlich die in dieser Vorschrift aufgelisteten Positionen dem Handelsbuch zuzurechnen sind. Grundsiitzlich gilt, dass in einem Handelsbuch diejenigen Finanzinstrumente erfasst werden miissen, die das Institut fur sich selbst zum Zwecke der Gewinnerzielung kauft und verkauft, eben handelt. Dem Anlagebuch sind dementsprechend diejenigen Finanzinstrumente zuzuordnen, die ein Institut erwirbt und liingerfristig hiilt, wobei dort nicht im Vordergrund die Erzielung eines Handelserfolges steht, sondern vielmehr die langfristige oder zumindest doch liingerfristige Anlage.

Der BAFin endgiiltig und einheitlich vorgegeben bzw. definiert, noch ist so etwas allgemein oder grundsiitzlich iiberhaupt moglich, da es sich nach der Art der Geschiiftstiitigkeit des jeweiligen Instituts richtet. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang, dass ein Institut individuell eine diesbeziigliche Arbeitsanweisung erliisst. Es diirfte dabei, so hat es sich in der Praxis bei vielen kleineren Instituten gezeigt, hilfreich sein, im Rahmen des Beschwerdemanagements eine Auflistung der "Art der Qualitiit" moglicher Beschwerden zu machen.

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