Download Demokratie und Wahlen in westlichen Demokratien: Eine by Henrike Fröchling PDF

By Henrike Fröchling

Die Doktorandin Henrike Fröchling ist im Controlling einer Verlagsgruppe tätig.

Show description

By Henrike Fröchling

Die Doktorandin Henrike Fröchling ist im Controlling einer Verlagsgruppe tätig.

Show description

Read or Download Demokratie und Wahlen in westlichen Demokratien: Eine vergleichende Rational-Choice-Analyse PDF

Similar german_10 books

Die Zeit des politischen Entscheidens: Zwischen medialer Unmittelbarkeit und institutioneller Lähmung

Dass es im Zeitalter der Massenmedien keine Zeit mehr für tiefgreifende politische Lösungen gibt, ist ein beliebter Topos postmodernen Denkens. Mit dieser Einschätzung kollidiert die Beobachtung, dass politische Entscheidungen in Deutschland nur in großen Zeiträumen getroffen werden. Bei all dem herrscht Unklarheit darüber, wie die Zeit der Politik näher beschrieben werden kann.

Winner’s Edge — Konzepte für Vorsprung

Dr. Dietrich Buchner ist geschäftsführender Gesellschafter der Winner's aspect, einer Gesellschaft für Führungs-, Strategie- und Verkaufscoaching in Düsseldorf. Er ist Herausgeber der Bücher "NLP im Business", "Team training" und "Vision und Wandel", die ebenfalls im Gabler Verlag erschienen sind. Die Mitautoren sind erfahrene Veränderungsberater und accomplice der Winner's aspect GmbH.

Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen

Dr. Georg Ruhrmann ist Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau/Thüringen. Jörg-Uwe Nieland ist Diplom-Sozialwissenschaftler am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP), Duisburg.

Extra info for Demokratie und Wahlen in westlichen Demokratien: Eine vergleichende Rational-Choice-Analyse

Sample text

Die Hohe der tatsachlichen Kosten ist dabei nicht relevant, solange sie signifikant grofier als Null ist. Der Struktur nach ist dies ein free-rider-Problem kollektiven Handelns: Es ist rational, die Kosten der Wahlentscheidung andere Wahlerinnen und Wahler tragen zu lassen, denn von dem Nutzen aus dem Regierungshandeln kann ein Nichtwahler nicht ausgeschlossen werden, auch wenn er nichts dazu beigetragen hat. Regierungshandeln ist ein offentliches Gut (Olson 1968, Uhlaner 1989:390). Anders ausgedrtickt: Nichtwahlen ist dominante Strategie in einem Gefangenendilemma (Luce und Raiffa 1958).

Beide Tatsachen weisen also in die gleiche Richtung: Wahlen als KonsUffi. Ein instrumentelles Modell des Wahlens ergibt theoretisch und empirisch eine nichtinstrumentelle Erkliirung des Wahlens (Aldrich 1993:258, vgl. Grofman 1987, Westholm 1991:199). Fiir ein instrumentelles, politikorientiertes Modell des Wahlens mu6 Wahlen aber als Investition und nicht als Konsumdienen. Die zahlreichen Versuche, das Wahlparadoxon im Rational-Choice-Modell zu 10sen, scheiterten an den besonderen Charakteristika der Wahlhandlung: Wahlen ist eine kosten- und nutzenarme Entscheidung (low-cost, low-benefit action, Aldrich 1993:261).

Es wird die jeweils verfiigbare Information genutzt und nicht extra bewertet, welches die relevante Information ware und wie man sie bekommen konnte (popkin 1991:74). Ffir politische Information wird keine Energie direkt aufgewendet, sondem sie ist in erster Linie Nebenprodukt von Aktivitaten, die wichtigere Konsequenzen oder grofieren Nutzen fur die Personen haben als das Abgeben einer Wahlerstimme: Geld ausgeben, Freundschaften pflegen, beim Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt fiberleben. Weil Informationen kostspielig sind, werden rationale Wahlerinnen und Wahler fiber einen politischen Sachverhalt inforrniert sein, wenn eine der folgenden Bedingungen erfiillt ist: 1.

Download PDF sample

Rated 4.79 of 5 – based on 50 votes