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By Beatrice Bürgler

Eine zentrale Frage in der Diskussion um entstehende Global-Governance-Mechanismen in den internationalen Beziehungen ist die Herausbildung demokratischer Prinzipien. Diese häufig stark normativ geführte Diskussion läuft jedoch Gefahr, eine Diskrepanz zwischen der normativen Wünschbarkeit und der empirischen Wirklichkeit zu schaffen. Beatrice Bürgler ermöglicht in diesem Kontext einen neuen Zugang zu dieser Thematik. Aufgrund einer systematischen Auseinandersetzung mit aktuellen theoretischen Ansätzen entwickelt sie einerseits ein Modell demokratischen Regierens. Andererseits bietet die empirische Untersuchung im Bereich der internationalen Umweltpolitik fundierte Erkenntnisse möglicher Bedingungen zur Herstellung demokratischer Legitimität.

Das Buch wendet sich an PolitikwissenschaftlerInnen und SoziologInnen.

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Eine zentrale Frage in der Diskussion um entstehende Global-Governance-Mechanismen in den internationalen Beziehungen ist die Herausbildung demokratischer Prinzipien. Diese häufig stark normativ geführte Diskussion läuft jedoch Gefahr, eine Diskrepanz zwischen der normativen Wünschbarkeit und der empirischen Wirklichkeit zu schaffen. Beatrice Bürgler ermöglicht in diesem Kontext einen neuen Zugang zu dieser Thematik. Aufgrund einer systematischen Auseinandersetzung mit aktuellen theoretischen Ansätzen entwickelt sie einerseits ein Modell demokratischen Regierens. Andererseits bietet die empirische Untersuchung im Bereich der internationalen Umweltpolitik fundierte Erkenntnisse möglicher Bedingungen zur Herstellung demokratischer Legitimität.

Das Buch wendet sich an PolitikwissenschaftlerInnen und SoziologInnen.

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Extra info for Demokratische Legitimität in der internationalen Umweltpolitik

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Increasing concern for environment, non-materialist values and new social relationships” (Theys 2002:231) Die Umweltpolitik erweist sich aufgrund dieser spezifischen Konstellation, die insbesondere geprägt ist von der Beschäftigung mit Fragen kollektiven Handelns sowie der Einbeziehung einer Vielfalt politischer Akteure, als wichtiges Untersuchungsgebiet für Fragen von Demokratie jenseits des Staates. In der Setzung verbindlicher Regelungen, welche im Rahmen der Beschäftigung mit Fragen demokratischer Legitimität im Zentrum stehen, sind internationale Regime als zentrale Organe der Umweltpolitik zu sehen, da ein grosser Teil der globalen Umweltpolitik in der Aushandlung multilateraler Kooperationsabkommen besteht.

Einerseits hinsichtlich der Politikebene (lokal-nationalinternational), andererseits bezüglich der am Prozess beteiligten Akteure. Gemäss Rosenau zählen neben Staaten, internationalen Regimes und Institutionen auch Akteure wie NGOs, TNCs, soziale Bewegungen, politische Netzwerke, Städte und Mikroregionen sowie transnationale kriminelle Vereinigungen dazu (Brunnengräber 2000:8). Eine solche Idee der politischen Ordnung erfordert eine Diskussion um die Aufteilung von Souveränitäten zwischen den beteiligten Akteuren.

Wenn demnach von einem Bedeutungsverlust des Faktors Raum gesprochen wird, ist nicht nur das Territorium eines Staates, sondern auch der bisher weitgehend staatlich geregelte politische Raum gemeint. Eine Begrenzung, die in demokratischen Systemen freie Entscheidungen gesellschaftlicher Kräfte nicht nur eingrenzte, sondern auch erst ermöglichte und sicherte. Die Veränderungen in der Beurteilung der Raumdimension für das Verständnis von Politik führen zum Begriff der Entgrenzung von ehemals staatlich organisierten Handlungsfeldern (Forndran 2002:185).

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