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By Matthias S. Beck

Mit der Internationalisierung der Unternehmenstatigkeit sehen sich die Unternehmen zu nehmend den Risiken von Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Die Volatilitat der Devisenmiirkte verstiirkt die Technologie-und Marktrisiken, die allein schon eine groEe Herausforderung fUr die UnternehmensfUhrung darstellen. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit unternimmt eine urnfassende Darstellung und Systernatisierung der Wahrungsrisiken und der Moglichkeiten des Risikomanagements. Einen Schwerpunkt bildet dabei das kurzfristige Umwechslungsrisiko: die Erfassung der offenen Valutapositionen und das Risikomanagement durch Einsatz von Termin geschaften, alternative en und synthetischen Finanzierungsinstrumenten. Der Verfasser macht deutlich, daR es eine allgemeingiiltige Strategie des Devisenmanagements ange sichts unternehmensspezifischer Gegebenheiten, Risikoeinstellungen und Organi sationsstrukturen nicht gibt. Gleichzeitig zeigt er aber Wege eines systematischen und konsistenten Aufbaus des Devisenmanagements fUr Unternehmen auf. Die empirische Untersuchung des Verfassers zur Praxis des Devisenmanagements in der deutschen Automobil-und chemischen Industrie zeigt einen Nachholbedarf. Dies gilt mehr noch als fur die kurzfristige Wechselkurssicherung fur das Erkennen und die strategische Bewaltigung der durch Wechselkursanderungen hervorgerufenen mittel und langfristigen Marktrisiken. Die Betonung dieser Risiken ist urn so wichtiger, als sie nicht durch Hedging an den Finanzmiirkten abzusichern sind, sondern oft einschneiden de Anpassungen der langfristigen Unternehmenspolitik erfordern. Japanische und ame rikanische Unternehmen beginnen bier schon, strategische Optionen zu besetzen. Angesichts der Probleme vieler Unternehmen bei der Bewaltigung von Wechselkurs risiken und der Bedeutung eines effizienten Devisenmanagements fUr den Unterneh menserfolg ist der vorliegenden Untersuchung, die als Diplomarbeit an meinem Lehr stuhl angefertigt wurde, eine gute Aufnahme zu wunschen.

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Mit der Internationalisierung der Unternehmenstatigkeit sehen sich die Unternehmen zu nehmend den Risiken von Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Die Volatilitat der Devisenmiirkte verstiirkt die Technologie-und Marktrisiken, die allein schon eine groEe Herausforderung fUr die UnternehmensfUhrung darstellen. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit unternimmt eine urnfassende Darstellung und Systernatisierung der Wahrungsrisiken und der Moglichkeiten des Risikomanagements. Einen Schwerpunkt bildet dabei das kurzfristige Umwechslungsrisiko: die Erfassung der offenen Valutapositionen und das Risikomanagement durch Einsatz von Termin geschaften, alternative en und synthetischen Finanzierungsinstrumenten. Der Verfasser macht deutlich, daR es eine allgemeingiiltige Strategie des Devisenmanagements ange sichts unternehmensspezifischer Gegebenheiten, Risikoeinstellungen und Organi sationsstrukturen nicht gibt. Gleichzeitig zeigt er aber Wege eines systematischen und konsistenten Aufbaus des Devisenmanagements fUr Unternehmen auf. Die empirische Untersuchung des Verfassers zur Praxis des Devisenmanagements in der deutschen Automobil-und chemischen Industrie zeigt einen Nachholbedarf. Dies gilt mehr noch als fur die kurzfristige Wechselkurssicherung fur das Erkennen und die strategische Bewaltigung der durch Wechselkursanderungen hervorgerufenen mittel und langfristigen Marktrisiken. Die Betonung dieser Risiken ist urn so wichtiger, als sie nicht durch Hedging an den Finanzmiirkten abzusichern sind, sondern oft einschneiden de Anpassungen der langfristigen Unternehmenspolitik erfordern. Japanische und ame rikanische Unternehmen beginnen bier schon, strategische Optionen zu besetzen. Angesichts der Probleme vieler Unternehmen bei der Bewaltigung von Wechselkurs risiken und der Bedeutung eines effizienten Devisenmanagements fUr den Unterneh menserfolg ist der vorliegenden Untersuchung, die als Diplomarbeit an meinem Lehr stuhl angefertigt wurde, eine gute Aufnahme zu wunschen.

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65. 6 Vgl. Nolte (1980), S. 119. 000 ..... 000 ... p Deutsche Muttergesellschaft Abbildung 2: Bilaterales Netting QueUe: Darstellung des Verfassers. Kommt es im Rahmen einer komplexeren Lieferstruktur auch zu Lieferungen der Tochtergesellschaften untereinander, ist multilaterales Netting gemaB Abbildung 3 durchzufiihren: 1 Samtliche konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten laufen in einer Clearing stelle zusammen. Dort wird die auf jede Konzerngesellschaft entfallende Netto-Zahlung anhand einer Netting-Matrix2 errechnet.

Dieses Risiko ist jedoch dem Bereich des Kreditrisikos zuzurechnen und daher nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit 4 Vgl. Albrecht (1977). S. 307-308. " bezeichnet werden kann. - 40- Im folgenden wird auf die zum Aufbau einer Gegenposition einsetzbaren Instrumente eingegangen und eine Zuordnung der jeweiligen Instrumente zu bestimmten Risikosituationen vorgenommen. 1 Darstellung einsetzbarer Instrumente Zum Aufbau von Gegenpositionen kann eine Vielzahl von Instrumenten eingesetzt werden. Abbildung 6 illustriert die historische Entwicklung der Kurssicherungsinstrumente, die im AnschluB dargestellt werden, vom klassischen Termingeschiift der 1.

Da die Pramie bei einer Option mit drei Monaten Laufzeit bis zu 4% des abzusichernden Betrages betragen kann,2 werden Optionen bisher nur vereinzelt eingesetzt 3 Aus diesern Grunde wurden durch die Kornbination von Puts, Calls und Termingeschaften sogenannte synthetische Instrumente entwickelt.

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