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By Frank Brettschneider, Jan W. van Deth, Edeltraud Roller

Charakteristisches Merkmal der Bundestagswahl vom 22. September 2002 struggle ein knappes Wahlergebnis, dem ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausging. Der Wahlkampf warfare von starker Polarisierung, unvorhergesehenen Ereignissen (Flutkatastrophe), Emotionalisierung (Irak) und einer Kritik an der Qualität und Professionalität der empirischen Wahlforschung geprägt. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die examine des Wahlkampfes und der Wahlergebnisse. Im Einzelnen werden folgende Fragen untersucht: Welche Faktoren waren ausschlaggebend für die Wahlentscheidung der Bürger und veränderten sich diese Kriterien während des Wahlkampfes? Hatten Fernsehduelle der Spitzenkandidaten einen dauerhaften Effekt auf die Wahlentscheidung? Welche Rolle spielten die Medien Fernsehen und web im Wahlkampf? used to be steckt hinter der sinkenden Wahlbeteiligung und wie lässst sich die kontinuierliche Zunahme der Briefwahl erklären? Unter welchen Bedingungen splitten die Wähler ihre Erst- und Zweitstimmen? Zeichnet sich langfristig eine Annäherung zwischen den Politikangeboten der politischen Parteien ab? Daneben werden neuere methodische Entwicklungen in der Wahlforschung wie Internet-Umfragen und Wahlwetten untersucht.

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Charakteristisches Merkmal der Bundestagswahl vom 22. September 2002 struggle ein knappes Wahlergebnis, dem ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausging. Der Wahlkampf warfare von starker Polarisierung, unvorhergesehenen Ereignissen (Flutkatastrophe), Emotionalisierung (Irak) und einer Kritik an der Qualität und Professionalität der empirischen Wahlforschung geprägt. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die examine des Wahlkampfes und der Wahlergebnisse. Im Einzelnen werden folgende Fragen untersucht: Welche Faktoren waren ausschlaggebend für die Wahlentscheidung der Bürger und veränderten sich diese Kriterien während des Wahlkampfes? Hatten Fernsehduelle der Spitzenkandidaten einen dauerhaften Effekt auf die Wahlentscheidung? Welche Rolle spielten die Medien Fernsehen und web im Wahlkampf? used to be steckt hinter der sinkenden Wahlbeteiligung und wie lässst sich die kontinuierliche Zunahme der Briefwahl erklären? Unter welchen Bedingungen splitten die Wähler ihre Erst- und Zweitstimmen? Zeichnet sich langfristig eine Annäherung zwischen den Politikangeboten der politischen Parteien ab? Daneben werden neuere methodische Entwicklungen in der Wahlforschung wie Internet-Umfragen und Wahlwetten untersucht.

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News That Matters. Chicago, London: University of Chicago Press, 1987. : Experimental Demonstrations of the 'NotSo-Minimal' Consequences of Television News Programs. In: American Political Science Review 76 (1982), S. 848-858. lCrete, Jean: Letting the People Decide. Stanford: Stanford University Press, 1992. Jung, Helmut: Analyse der Bundestagswahl2002. In: Politische Studien 54 (2003), S. 21-33. Kepplinger, Hans Mathias: Theorien der Nachrichtenauswahl als Theorien der Realitat. In: Aus Politik und Zeitgeschichte B15 (1989), S.

AnschlieBend ist zu prlifen, ob die skizzierten Veranderungen der EinflussgroBen auch in multivariaten Analysen nachgewiesen werden konnen. Der Verdacht, die Parteiidentifikation habe im Laufe des Wahljahres an Pragekraft auf die anderen Einstellungen gewonnen, kann nicht vollstandig entkraftet werden. Bei den Einstellungen zur okonomischen Kompetenz der Parteien zeichnet sich im Laufe des Jahres kein eindeutiger Trend abo In der unmittelbaren Vorwahlzeit nimmt die Pragekraft der Parteiloyalitat jedoch merklich von rund 0,6 auf etwa 0,7 zu.

0/ ~ ··0·······0 /.... " <1l C ~c :J ,. J \ ,. -,: .... __ '~ ~ Kandidatenpraferenz 0,5 . '. , , ,...... 0,0 ,/Ilrak -0,5 , -1,0 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Ka'enderwoche Die Wirkung der Parteiidentifikation auf die Wahlabsicht zugunsten von SPD und B '901Die Griinen durchlauft in beiden Landesteilen ahnliche Auf- und Priming-Effekte 39 Ab-Bewegungen. Es dominieren dabei kurzfristige Oszillationen; wenn tiberhaupt, so lasst sich tiber das Wahljahr hinweg ein leichter Abwartstrend erkennen. Ein ganz ahnliches Bild ergibt sich fur die Wahl der Oppositionsparteien: Bei einem insgesamt leicht sinkenden Trend schwankt der Parteibindungseffekt zwischen 1,5 und 2 und weist keine signifikanten Veranderungen auf.

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