Download Die EinflussReichen: Henkel, Otto und Co – Wer in by Ulrich Viehover PDF

By Ulrich Viehover

Show description

By Ulrich Viehover

Show description

Read Online or Download Die EinflussReichen: Henkel, Otto und Co – Wer in Deutschland Geld und Macht hat PDF

Similar history_1 books

Imperialisms: Historical and Literary Investigations, 1500-1900

Filling an incredible hole in historic, literary, and post-colonial scholarship, Imperialisms examines early identification statements and nuances of dominance of the world's significant imperialisms in quite a few theatres of pageant. built in collaboration with prime students within the box, this e-book balances historic essays and case reports, and encourages investigations of conversant and competing imperialisms, their practices, and their rhetoric of self-justification.

Extra resources for Die EinflussReichen: Henkel, Otto und Co – Wer in Deutschland Geld und Macht hat

Sample text

Bei Mitarbeitern zählt das Unternehmen zu den beliebtesten in Deutschland. Der Weltkonzern ist fast 120 Jahre alt. Sein Name: Boehringer Ingelheim aus dem gleichnamigen Ort in der rheinischen Kaiserpfalz nahe Mainz. Die Familie ist sich in Bezug auf ihre Belegschaft bewusst, dass »unser Erfolg weitgehend von ihrer Fachkenntnis, ihrem Einsatz und ihrer Kommunikationsfähigkeit abhängt«. Duckmäusertum ist unerwünscht. Und stolz behaupten die Ingelheimer, das weltweit größte Privatunternehmen der Pharmaindustrie zu sein.

Da liegt es nahe, dass die Großhändler ihre Macht auf ihre Kunden ausdehnen, die Apotheker. Im Ausland ist Phoenix, Celesio & Co. das gelungen, dort ist das große Apotheken-Fressen im Gange. In Norwegen etwa wurden innerhalb eines Jahres 70 Prozent der freien Apotheken von Handelskonzernen geschluckt. Und Europas Marktführer Celesio (Haniel) expandiert gewaltig mit Apotheken-Ketten in England und Skandinavien. Das lässt Merckle nicht ruhen. Auch Phoenix besitzt im Ausland eigene Apotheken. So stecken die einflussreichen Mannheimer zum Beispiel hinter diversen Apotheken oder ganzen Netzen in Norwegen, im Baltikum, in Großbritannien und Polen, in den Niederlanden oder der Schweiz.

So erhielt HeidelbergCement im April 2003 in einem Mammutverfahren (Preisabsprachen) eine Rekordstrafe von 252 Millionen Euro. Doch die betroffenen Beton- und Zementstrategen widersetzen sich der Buße weiter vor Gericht und halten sich ansonsten mit ihren Kooperationsplänen lieber sehr bedeckt. Für Adolf Merckle, früher Pharmakönig, nun ambitionierter BetonBaron, sind das graue Mehl und andere Baumaterialen unternehmerische Herzenssache wie die Arznei oder der Pharmahandel. Als Schwiegersohn und Schwager der Spohns wie Schwenks betrachtet er es als verpflichtende Tradition, auf dem Zement-Erbe beider Geschlechter aufzubauen.

Download PDF sample

Rated 4.46 of 5 – based on 21 votes