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By Heinz-Dieter Heimann

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Die Nachfolger Rudolfs IV. teilten 1379 unbeschadet anderer Erbregeln die österreichische Herrschaft, wodurch nun zwei Linien, die Albertinische Linie (Niederösterreich und Oberösterreich) und die Leopoldinische Linie (Innerösterreich – Steiermark, Kärnten, Krain, Istrien, Görz, Tirol, Vorderösterreich) zusammen die Gesamtdynastie bildeten. Letztere Linie teilte sich 1411 erneut. Im Zeichen fortwährender Besitzteilungen und hausinterner Herrschaftsregelungen fehlte es lange Zeit an großen historischen Entwicklungen in Österreich.

Im Reich zu gewinnen und auch die eigenen Ressourcen und Rechtstitel – zielgerichteter als in der Vergangenheit geschehen – einzusetzen. Schließlich erreichte er es, für die österreichischen Herzöge eine königsähnliche Stellung zu gewinnen. Den Weg dahin wiesen zunächst eine Reihe von dynastieinternen Vereinbarungen über die Gestaltung der Erbfolge und der Landesherrschaft. Entscheidend wurde hier die sogenannte Hausordnung vom November 1364, in der man die Ansprüche Rudolfs und die seiner beiden Brüder, Albrecht und Leopold, so definierte, daß Rudolf IV.

September 1558 wurde die schon 1521 eingeleitete und 1550/51 neuerlich definierte Teilung der Dynastie endgültig. Von da an regierten zwei Linien das habsburgische Gesamtreich, angeführt hier von Kaiser Ferdinand I. und dort von König Philipp II. von Spanien. Um den Rechtscharakter der Dynastie trotz der Teilung als den eines Gesamthauses zu sichern, mußten die Mitglieder beider Linien diese Einheit in innerfamiliären Verbindungen – also durch Staatsheiraten – dokumentieren und untermauern. Daneben verselbständigte sich aber die österreichische Seite in weiteren Hausund Landesteilungen für einige Jahrzehnte.

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