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Das illustrierte Tibetische Totenbuch

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Ich sitze an dem schlichten Holztisch und esse Reis mit ein paar Erbsen und irgendeinem anderen undefinierbaren Gemüse, mein Kopf ist noch nicht richtig wach und schon beschallt mich Tom mit seinen Weisheiten. Nur langsam dringen seine Worte in mein Bewusstsein durch: »Du stürzt dich ins Handeln – und scheiterst. Du versuchst, Dinge an dich zu reißen – und verlierst sie. « Ich horche auf. Diese Worte scheinen für mich persönlich geschrieben worden zu sein, so gut erkenne ich mich darin wieder. Ins Handeln stürzen und scheitern, oh ja, das kommt mir bekannt vor.

Ich sehe zu Tom hinüber. « Tom zitiert abermals: »Daher handeln die Meister, indem sie den Dingen freien Lauf lassen. « Er steht auf und lässt mich allein am Tisch zurück. Ist das jetzt die Perspektive? Gar nichts tun und alles geschehen lassen? Das kann doch auch nicht sein. Ich blicke auf, als die junge Frau von gestern sich zu mir setzt und mir erneut ein freundliches, aufmunterndes Lächeln schenkt. Zu meiner Verwunderung spricht sie mich auf Englisch an, zwar gebrochen, aber gut verständlich.

Meine Schwächen sind ein Teil von mir. Solange ich sie nicht erkenne, sind auch meine Stärken nichtig. Mein Vorsatz: kritische Selbstbetrachtung – wer ist dieser Peter wirklich? 35 Der überzeugte Feldherr Ein Feldherr war sehr erfolgreich. Er gewann mit seinem Heer viele Schlachten. So konnte er einen Landstrich nach dem anderen in sein Reich eingliedern. Nach vielen solchen Eroberungen kam er plötzlich an die Grenze eines großen, mächtigen Reiches. Statt jedoch auf seine Kriegserklärung einzugehen, lud ihn der Herrscher dieses Reiches zu einem Festessen ein.

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