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By Jens Müller

Strategien konglomerater Diversifikation werden aus volks- und betriebswirtschaftlicher Perspektive gleichermaßen uneinheitlich beurteilt. Informationsökonomisch fundierte Kriterien zur Bewertung konglomerater Diversifikation finden in der Wettbewerbspolitik nur am Rande Berücksichtigung. Jens Müller untersucht, inwieweit recognition als Ressource angesehen und als Wettbewerbsvorteil im Rahmen konglomerater Engagements vom marktbeherrschenden Unternehmen auf das erworbene Unternehmen übertragen werden kann. Vor dem Hintergrund der Annahme asymmetrischer Informationsverteilung erläutert der Autor die Mechanismen, die zum Aufbau und move von popularity notwendig sind, um das Machtungleichgewicht der Transaktionspartner aufzuheben und in langfristige, vertrauensbasierte Marktbeziehungen umzuwandeln. Fallstudien und Beispiele ergänzen die theoretischen Ansätze.

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Strategien konglomerater Diversifikation werden aus volks- und betriebswirtschaftlicher Perspektive gleichermaßen uneinheitlich beurteilt. Informationsökonomisch fundierte Kriterien zur Bewertung konglomerater Diversifikation finden in der Wettbewerbspolitik nur am Rande Berücksichtigung. Jens Müller untersucht, inwieweit recognition als Ressource angesehen und als Wettbewerbsvorteil im Rahmen konglomerater Engagements vom marktbeherrschenden Unternehmen auf das erworbene Unternehmen übertragen werden kann. Vor dem Hintergrund der Annahme asymmetrischer Informationsverteilung erläutert der Autor die Mechanismen, die zum Aufbau und move von popularity notwendig sind, um das Machtungleichgewicht der Transaktionspartner aufzuheben und in langfristige, vertrauensbasierte Marktbeziehungen umzuwandeln. Fallstudien und Beispiele ergänzen die theoretischen Ansätze.

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39-53, hier S. 48. 34 MICHEL und SHAKED in ihrer kapitalmarktorientierten Studie auf der Grundlage der Kategorien von RUMELT zu einer besseren Bewertung konglomerater gegeniiber "verwandter" Diversifikation. IS4 Seltener als die diskutierten finanziellen Kennzahlen werden Desinvestitionsraten als Erfolgsindikatoren fur Akquisitionen verwendet. lss PORTER untersuchte die Diversifikationsprojekte von 33 gro13en, angesehenen US-Unternehmen zwischen 1950 und 1986, wobei er feststellte, daJ3 ein Gro13teil der gekauften Geschaftseinheiten nach kurzer Zeit wieder abgesto13en wurde, daJ3 mehr Akquisitionsobjekte (spiiter) desinvestiert ("divested") als erfolgreich integriert wurden ls6 .

First-mover advantages, in: Strategic ManagementJournal, Vol. 9,1988, S. 41-58, hier S. 41f. VgI. , Weswegen im Wettbewerb Zeit zith1t, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 24. , H. I, 1995, S 33f. 90 9i FUr einen kompakten Uberblick vgl. Ottosen, GK, Monopoly power, Salt Lake City 1990. , Market power and economic welfare, New York 1970, S. 3. , Wirtschaftliche Macht unter wettbewerbspolitischem Aspelct, Berlin 1971, S 36. 21 stellungen als so ausgepragt angesehen, daB der Verhaltensspielraum nicht mehr hinreichend wettbewerblich zu kontrollieren ist, wird Marktbeherrschung verrnutet.

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