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By Dorothea Jansen

Inhalt
Das Buch führt in das statistische Instrumentarium derNetzwerkanalyse ein und demonstriert es an Forschungsfragen und Anwendungenaus den Bereichen der coverage- und Eliteforschung, der Organisationsforschungund der Forschung zu sozialer Ungleichheit. Der Netzwerkbegriff hat in der Diagnose moderner Gesellschaftendurch Soziologen, Politikwissenschaftler und Ökonomen Hochkonjunktur. Es istdie Rede von sozialer Unterstützung, die Akteure aus ihren Netzwerkenbeziehen. Soziales Kapital wird als Voraussetzung funktionierenderGemeinwesen diskutiert. Negativ ist von Netzwerken als Klüngel oderSeilschaften die Rede. was once hat es mit dem Netzwerkbegriff auf sich? was once ist einNetzwerk, wie kann guy es beschreiben, und used to be leistet es? Auf diese Fragen kann die moderne soziologische Netzwerkanalyseeine Antwort geben. Netzwerkanalyse ist gleichzeitig ein statistischesInstrumentarium und eine Theorieperspektive. Diese Perspektive behauptet dieBedeutsamkeit der Netzwerke, des Eingebettetseins von individuellen oderkorporativen Akteuren für deren Handlungsmöglichkeiten. Die Netzwerkanalysebietet damit ein device zur Verbindung von Mikro- und Makroansätzen, vonAkteur- und Handlungstheorien mit Theorien über Institutionen, Strukturen undSysteme. Aus dem Inhalt: Netzwerkanalyse, soziale Strukturen und soziales Kapital Netzwerkanalyse als strukturelle examine Netzwerkanalyse und soziales Kapital Anlage des Lehrbuchs Geschichte der Netzwerkanalyse Die sozialpsychologische Entwicklungslinie Die anthropologische Entwicklungslinie Die Harvard-Strukturalisten und die Blockmodellanalyse examine sozialer Netzwerke heute Merkmalsträger, Merkmale und Analyseebenen Merkmale von Individuen Merkmale von Kollektiven Netzwerke, Relationen und Analyseebenen Erhebung von Netzwerkdaten Gesamtnetzwerke Ego-zentrierte Netzwerke Zuverlässigkeit und Gültigkeit Stichprobentheorie Einfache Analyseverfahren Soziogramme und Graphentheorie Soziomatrizen und Affiliations-Matrizen Netzwerkanalytische Maßzahle

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Das Buch führt in das statistische Instrumentarium derNetzwerkanalyse ein und demonstriert es an Forschungsfragen und Anwendungenaus den Bereichen der coverage- und Eliteforschung, der Organisationsforschungund der Forschung zu sozialer Ungleichheit. Der Netzwerkbegriff hat in der Diagnose moderner Gesellschaftendurch Soziologen, Politikwissenschaftler und Ökonomen Hochkonjunktur. Es istdie Rede von sozialer Unterstützung, die Akteure aus ihren Netzwerkenbeziehen. Soziales Kapital wird als Voraussetzung funktionierenderGemeinwesen diskutiert. Negativ ist von Netzwerken als Klüngel oderSeilschaften die Rede. was once hat es mit dem Netzwerkbegriff auf sich? was once ist einNetzwerk, wie kann guy es beschreiben, und used to be leistet es? Auf diese Fragen kann die moderne soziologische Netzwerkanalyseeine Antwort geben. Netzwerkanalyse ist gleichzeitig ein statistischesInstrumentarium und eine Theorieperspektive. Diese Perspektive behauptet dieBedeutsamkeit der Netzwerke, des Eingebettetseins von individuellen oderkorporativen Akteuren für deren Handlungsmöglichkeiten. Die Netzwerkanalysebietet damit ein device zur Verbindung von Mikro- und Makroansätzen, vonAkteur- und Handlungstheorien mit Theorien über Institutionen, Strukturen undSysteme. Aus dem Inhalt: Netzwerkanalyse, soziale Strukturen und soziales Kapital Netzwerkanalyse als strukturelle examine Netzwerkanalyse und soziales Kapital Anlage des Lehrbuchs Geschichte der Netzwerkanalyse Die sozialpsychologische Entwicklungslinie Die anthropologische Entwicklungslinie Die Harvard-Strukturalisten und die Blockmodellanalyse examine sozialer Netzwerke heute Merkmalsträger, Merkmale und Analyseebenen Merkmale von Individuen Merkmale von Kollektiven Netzwerke, Relationen und Analyseebenen Erhebung von Netzwerkdaten Gesamtnetzwerke Ego-zentrierte Netzwerke Zuverlässigkeit und Gültigkeit Stichprobentheorie Einfache Analyseverfahren Soziogramme und Graphentheorie Soziomatrizen und Affiliations-Matrizen Netzwerkanalytische Maßzahle

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Samtgesellschaften. Radcliffe-Brown, ein Brite, fand in Austraben sein Forschungsfeld. " (Radcliffe-Brown 1940, zitiert nach Schenk 1984: 3). Die sogenannte ,,Manchester-Gruppe" der britischen Sozialanthropologie (Gluckman, Barnes, Bott, Nadel, Mitchell) entwickelte den Netzwerkansatz in den 50er und 60er Jahren als eine Alternative zur vorherrschenden normativen Betrachtung des Strukturfunktionalismus weiter. Von Parsons' normativer Betrachtung unterscheiden sie sich durch ihr Interesse für konkretes Verhalten und konkrete Beziehungen statt Normen.

1966). Ihnen ging es nicht um strukturelle Balance in kleinen Gruppen, sondern darum, wie die Struktur eines großen Netzwerkes sich auf die Ausbreitung von Informationen oder Krankheiten und auf die Diffusion von Neuerungen auswirkte. So untersuchte die Gruppe um Coleman, wie ein neues Medikament sich in der Verschreibungspraxis von Ärzten in Abhängigkeit zu deren struktureller Position im Ärztenetzwerk durchsetzte. Milgram (1967) untersuchte in einer sogenannten "Small Word"-Studie, wie rasch ein Päckchen über interpersonelle Netzwerke von der Westküste zur Ostküste transportiert werden kann.

Dyaden werden meist nicht isoliert untersucht, sondern ein Gesamtnetzwerk wird in alle möglichen Dyaden zerlegt. Deren strukturelle Eigenschaften werden dann untersucht. Diese Vorgehensweise wird auch als lokale Analyse bezeichnet. Das Gesamtnetzwerk kann dann wieder über die Verteilung seiner Dyaden auf die möglichen Strukturkategorien gekennzeichnet werden (Dyadenzensus). Solche Analysen arbeiten mit Verteilungsmaßzahlen ganz ähnlich wie die konventionelle Sozialforschung. B. aus, welchen Anteil gegenseitige Dyaden an allen möglichen Dyaden in einer Gruppe haben und schließen daraus auf den Kohäsionsgrad im Netzwerk.

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