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Imperialisms: Historical and Literary Investigations, 1500-1900

Filling a tremendous hole in ancient, literary, and post-colonial scholarship, Imperialisms examines early identification statements and nuances of dominance of the world's significant imperialisms in a variety of theatres of festival. built in collaboration with best students within the box, this booklet balances old essays and case reports, and encourages investigations of conversant and competing imperialisms, their practices, and their rhetoric of self-justification.

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Bne deutliche Rückprojektion des tragischen Stils der Geschichtsschreibung in das S. Jh. findet sich in MarcelL Vita Thuc. i Ss u xoà xoioïïto, ou Ttoxè xoïï 'HpoSotou xàç îSiaç Lotopiaç £7riSsixvutiÉvou Ttapùv TT( àxpoaosi 6OUXU8I8T)Ç xai àxouoaç ÈSaxpuae\i. Die Tränen des Thukydides sind die idealisierte Reaktion eines Rezipien3 7 ten auf ein Geschichtswerk, das im tragischen Stil verfaßt ist . Im 1. Jh. n. Chr. entwickelt sich ein Zug der tragischen Schreibweise in der Historiographie zu besonderer Bedeutung: der Gesichtspunkt des Ssivov und der ÏXTTXTIÇIÇ erfährt eine Steigerung durch die Tendenz zu detaillierter 38 Schilderung von Grausamkeiten, Mord, Folter usw.

V. , wird ein solches weiteres Publikum angesprochen , daher sind öffentliche Lesungen e r s t jetzt sinnvoll. So schiene die Notiz des älteren Seneca über ein Aufkommen von Rezitationen historischer Werke vor einer Art Öffentlichkeit nach 39 v. Chr. 12 nicht unglaubwürdig13. Siehe Jacoby, Herodot Sp. Schmid, Geschichte d. griech. 5 sowie besonders Erbse, Vier Bemerkungen zu Herodot, 99-103. DalzelL C. Asinius Pollio and the Early Hstory of Public Recitation at Rome, Hermathena 86, 1955, 20-28.

B. PMnius, der in Ep. 1,13,6 ausdrücklich schreibt, er wolle etwas verfassen, 'quod non recitem, vgl auch 7,17,1-3. Christes: Elemente der Mündlichkeit in der taciteischen Erzählung der Ermordung Agrippas (Ann. Vogt-Spira: Strukturen der Mündlichkeit in der röm. Literatur, Tübingen 1990, 129-43, hier 142-43, die Vermutung Borszaks aufgegriffen, der von Plin. 9,27 erwähnte Historiker sei Tacitus. LSchmidt: Die Appellstruktur der taciteischen Hstorien, in: G. Vogt-Spira: Beiträge zur mündlichen Kultur der Römer, Tübingen 1993, 177-93, schließt aus Juvenal 2,99ff.

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