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Die Zeit des politischen Entscheidens: Zwischen medialer Unmittelbarkeit und institutioneller Lähmung

Dass es im Zeitalter der Massenmedien keine Zeit mehr für tiefgreifende politische Lösungen gibt, ist ein beliebter Topos postmodernen Denkens. Mit dieser Einschätzung kollidiert die Beobachtung, dass politische Entscheidungen in Deutschland nur in großen Zeiträumen getroffen werden. Bei all dem herrscht Unklarheit darüber, wie die Zeit der Politik näher beschrieben werden kann.

Winner’s Edge — Konzepte für Vorsprung

Dr. Dietrich Buchner ist geschäftsführender Gesellschafter der Winner's facet, einer Gesellschaft für Führungs-, Strategie- und Verkaufscoaching in Düsseldorf. Er ist Herausgeber der Bücher "NLP im Business", "Team training" und "Vision und Wandel", die ebenfalls im Gabler Verlag erschienen sind. Die Mitautoren sind erfahrene Veränderungsberater und accomplice der Winner's side GmbH.

Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen

Dr. Georg Ruhrmann ist Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau/Thüringen. Jörg-Uwe Nieland ist Diplom-Sozialwissenschaftler am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP), Duisburg.

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In der Soziologie gibt es die verschiedensten Definitionen dieses Begriffs; sie reichen von einer sehr weiten Definition von Rolle, die darunter bereits jedes Verhaltensmuster versteht, bis zu verhaltnismagig engen Definitionen. Gemeinsam ist allerdings all diesen Definitionsversuchen, durch den Rollenbegriff sozial relevantes Verbalten auszudriicken, also ein Verhalten, das auf soziale Situationen bezogen ist, z. B. innerhalb von Institutionen oder Organisationen wie der Schule. 1m folgenden solI unter einer sozialen Rolle ein Bundel von Normen verstanden werden, die der jeweihgen Rolle zugeordnet sind (Rollennormen) - also Komolexe von Verhaltensformen, die in bestimmten Situationen regeimaBig auftreten und deren Realisierung durch Sanktionen (Bestrafungen bei Abweichungen) garantiert werden.

Die Entwicklung von Leistungsbereitschaften (Leistungsmotiv), Anpassungs- und Geselligkeitsmotiven ist ein Vorgang, der eng mit dem Erziehungsverhalten der Eltern und dem Verhalten der engeren Umwelt des Kindes zusammenhlingt. Die Kinder schauen die Rollen den anderen gleichsam ab, imitieren bestimmte Modelle und entwerfen selbst Verhaltenssequenzen, die spateren Rollen ahnlich sind. Daraus erkHirt sich auch die vorweggenommene Auswahl spaterer Berufsrollen: die Entwicklung einer Neigung fUr ganz bestimmte Verhaltensbereiche, die durch die Interaktion des einzelnen mit seiner Umwelt schon sehr friih beginnt.

Wie die sozialgeschichtlichen Aspekte des Lehrerberufs zeigen, ist die Berufsrolle des Lehrers erst allmlihlich im Zuge der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung zu dem geworden, was sie heute ist und auch heute gibt es noch unterschiedliche Rollen, etwa den Privatlehrer, den Sonderschullehrer oder den Lehrer der Grund-, Haupt- und Realschule. Damit wird neben der sozialen Normierung ein weiterer Aspekt der sozialen Rolle angesprochen: der Aspekt der sozialen Differenzierung. B. die Einschrankung seiner Freiziigigkeit) unterworfen ist und zunehmend differenziert wird - ob als Primar-, Sekundar 1- oder Sekundar 2-Lehrer mit einem, anderthalb oder zwei Fachern.

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