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By Axel Klaphake

Zehn Jahre nach Wiedererlangung der deutschen Einheit stagniert der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands. Gleichzeitig bilden sich intra-regionale Entwicklungsunterschiede in den neuen Ländern heraus.

Axel Klaphake geht den Ursachen dieser Entwicklung auf der Grundlage neuerer regionalökonomischer Theorien nach und analysiert theoretisch und empirisch die Regionalpolitik für Ostdeutschland. Aufgrund der wachsenden Kompetenzen der Europäischen Union (EU) liegt dabei ein Schwerpunkt auf dem Ineinandergreifen europäischer und nationaler Maßnahmen. Es zeigt sich, dass die Anwendung der westdeutschen Regionalförderung auf Ostdeutschland auf der Ziel- wie der Instrumentenebene mit erheblichen Schwächen verbunden ist. Zwar können optimistic Impulse durch die EU-Strukturfonds ausgemacht werden, angesichts der Anreizstrukturen der regionalpolitischen Akteure bleibt ihre Wirksamkeit aber begrenzt. Anstehende Reformen der europäischen und nationalen Regionalpolitik sollten für eine institutionelle und konzeptionelle Neuorientierung genutzt werden.

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Zehn Jahre nach Wiedererlangung der deutschen Einheit stagniert der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands. Gleichzeitig bilden sich intra-regionale Entwicklungsunterschiede in den neuen Ländern heraus.

Axel Klaphake geht den Ursachen dieser Entwicklung auf der Grundlage neuerer regionalökonomischer Theorien nach und analysiert theoretisch und empirisch die Regionalpolitik für Ostdeutschland. Aufgrund der wachsenden Kompetenzen der Europäischen Union (EU) liegt dabei ein Schwerpunkt auf dem Ineinandergreifen europäischer und nationaler Maßnahmen. Es zeigt sich, dass die Anwendung der westdeutschen Regionalförderung auf Ostdeutschland auf der Ziel- wie der Instrumentenebene mit erheblichen Schwächen verbunden ist. Zwar können optimistic Impulse durch die EU-Strukturfonds ausgemacht werden, angesichts der Anreizstrukturen der regionalpolitischen Akteure bleibt ihre Wirksamkeit aber begrenzt. Anstehende Reformen der europäischen und nationalen Regionalpolitik sollten für eine institutionelle und konzeptionelle Neuorientierung genutzt werden.

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Vgl. BEISE et al. (1998), S. 23 . Vgl. LAMMERS (I 998a). \00 So sind in den 90er Jahren spürbare Süd-Nord-Differenzen in den Bodenpreisen aufgetreten, gleiches gilt in der Tendenz auch rur die Entlohnung von Facharbeitern. Vgl. GEPPERT (1999). turwandels in sprunghaft steigenden Produktivitäts- und Einkommenszuwächsen niederschlugen. 101 Diese systemwechselbedingten Produktivitäts- und Wachstumsgewinne scheinen aber mittlerweile aufgebraucht, während die Entwicklungsunterschiede zwischen den west- und den ostdeutschen Regionen auf sehr hohem Niveau stabil zu bleiben drohen.

Entwicklung regionaler Disparitäten in der DDR 23 Die demographische Entwicklung in den Regionen der DDR weist damit darauf hin, daß das industrielle Süd-Nord-Gefälle insbesondere in den achtziger Jahren nicht mehr zu einem Bevölkerungsgewinn der südlichen Regionen beitrug. Im Gegenteil, besonders von Abwanderung betroffene Räume waren beispielsweise das Gebiet Merseburg-Boma-Bitterfeld in der Agglomeration Halle-Leipzig-Dessau, das Vogtland in der Agglomeration ChernnitzZwickau-Plauen und das Gebiet der Oberlausitz.

Ost-Berlin ~ Sachsen-A. IE- Thüringen ~Sachsen 1996 1997 1998 ---------------------------------- Quelle: Arbeitskreis VGR der Bundesländer beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg Insgesamt ist derzeit damit ein großräumiges Süd-Nord-Gefalle bezogen auf die Wirtschaftskraft (BIP pro Kopf) in Ostdeutschland noch nicht nachweisbar, ebenso wie die Großregionen liegen auch die Bundesländer relativ dicht beieinander. Die relative Stärke Sachsens und einzelner Kreise in Thüringen und Sachsen-Anhalt reicht nicht aus, um einen großräumigen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Region Nord-Ost zu begründen.

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