Download Frieden: Ein Handwörterbuch by Ekkehard Lippert, Günther Wachtler (auth.), Dipl.-Psych., PDF

By Ekkehard Lippert, Günther Wachtler (auth.), Dipl.-Psych., Ltd. wiss. Ekkehard Lippert, Dr., Professor Günther Wachtler (eds.)

Show description

By Ekkehard Lippert, Günther Wachtler (auth.), Dipl.-Psych., Ltd. wiss. Ekkehard Lippert, Dr., Professor Günther Wachtler (eds.)

Show description

Read Online or Download Frieden: Ein Handwörterbuch PDF

Best german_10 books

Die Zeit des politischen Entscheidens: Zwischen medialer Unmittelbarkeit und institutioneller Lähmung

Dass es im Zeitalter der Massenmedien keine Zeit mehr für tiefgreifende politische Lösungen gibt, ist ein beliebter Topos postmodernen Denkens. Mit dieser Einschätzung kollidiert die Beobachtung, dass politische Entscheidungen in Deutschland nur in großen Zeiträumen getroffen werden. Bei all dem herrscht Unklarheit darüber, wie die Zeit der Politik näher beschrieben werden kann.

Winner’s Edge — Konzepte für Vorsprung

Dr. Dietrich Buchner ist geschäftsführender Gesellschafter der Winner's aspect, einer Gesellschaft für Führungs-, Strategie- und Verkaufscoaching in Düsseldorf. Er ist Herausgeber der Bücher "NLP im Business", "Team training" und "Vision und Wandel", die ebenfalls im Gabler Verlag erschienen sind. Die Mitautoren sind erfahrene Veränderungsberater und associate der Winner's aspect GmbH.

Interaktives Fernsehen: Entwicklung, Dimensionen, Fragen, Thesen

Dr. Georg Ruhrmann ist Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau/Thüringen. Jörg-Uwe Nieland ist Diplom-Sozialwissenschaftler am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP), Duisburg.

Additional resources for Frieden: Ein Handwörterbuch

Sample text

B. Horn (1985), indem er A als eine spezielle Form menschlicher Expressivität definiert und sie als subjektive Verarbeitung widersprüchlicher Verhältnisse erkennt, die ihrerseits durch zweckrationales Denken und Handeln in Wirtschaft, Politik und Bürokratie geprägt sind. Dieser "Prozeß der Rationalisierung" verengt durch die damit notwendig einhergehende zunehmende soziale Kontrolle die Freiheitsspielräume der einzelnen Bürger (vgl. B. die im Februar 1986 aktuelle Diskussion der sog. " Am Beispiel der offenen Gewaltanwendung neofaschistischer Jugendlicher kann gezeigt werden, welche Konsequenzen zu Lasten des inneren ~ Friedens aus diesen gesellschaftlichen Bedingungen resultieren können.

Wenn ein Elternteil seinem Kind droht: "Wenn du deine Schulaufgaben nicht ordentlich machst, darfst du nachher nicht fernsehen", oder wenn der Gesetzgeber bestimmte Verhaltensweisen zur Prävention unter eine bestimmte Strafandrohung stellt. 51 Bedrohung Von Drohung wird hingegen nicht gesprochen, wenn eine anonyme Gefahr droht, etwa wenn vom Risiko eines Dammbruchs oder dem des Straßenverkehrs die Rede ist. Für die Kennzeichnung eines Verhaltens als Drohung ist es unerheblich, ob der Bedrohte die Drohung als solche überhaupt wahrnimmt und ob er sie ernst nimmt und daraufhin entweder dem Willen des Drohenden entspricht oder mit einer Gegenmaßnahme reagiert.

G. Wettig vermutet, "daß es die Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit mit den eigenen Zielvorstellungen ist, was ein begegnendes Verhalten als nichtbedrohlich oder als bedrohlich erscheinen läßt" (S. 163). e~ngeprägten Deutungsmuster und durch die Bewertung des Wahrgenommenen in Bezug auf die Bedeutung für seine eigenen Zielvorstellungen. Welches Bild ein Verhalten in der Sicht eines anderen Subjekts abgebe, bestimme sich also dadurch, wie dieses Subjekt seine Wahrnehmung durch Deutungsmuster Bedrohung 52 steuere und wie es seine Wertzumessungen durch Zielvorstellungen festlege.

Download PDF sample

Rated 4.51 of 5 – based on 37 votes