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By Frau PD Dr. med. Esther Fischer-Homberger (auth.)

Am Schreiben emes historischen Basistextes zeIgen sich verschiedene Probleme der Historiographie mit großer Schärfe. Noch mehr als sonst zeigt es sich dem Geschichts­ schreibenden hier, daß er in weitgehender Abhängigkeit von seiner historischen scenario schreibt. Selbst wenn er nach Möglichkeit auf Quellen basiert: es sind die Quellen, die die Vergangenheit als wesentlich ausgelesen und weitergegeben hat, auf die er sich stützt. Aber nicht nur das. Nicht nur sind es immer wieder die Dinge, die die Mönche, die Verleger, die Lehrer, die Berühmten, die Historiker in Abschriften, Bü­ chern, Nachdrucken, Editionen, Zitaten weitergegeben haben, die guy selber weitergibt. guy gibt auch das weiter, used to be guy in den Bibliotheken, die einem zugänglich sind, findet, was once guy selbst aus irgend einem Grund besitzt, was once einem ein Lehrer oder ein anderer Mensch nahegebracht hat, used to be guy zum Rezensieren zugeschickt bekommen hat, used to be auf dem Nachttisch obenauflag. Und wenn guy die Tatsache beklagt, daß ein Basistext auf solchen Grundlagen basiert und guy damit geschichte­ schreibend selbst so sehr ein Produkt der Geschichte ist, wird es andererseits klar, daß gerade dies im Grunde ver­ langt wird. Ein Basistext, der nicht das konventionelle Wissen wiedergäbe, würde, sogar wenn er die Wahrheit selbst enthielte, von Verlegern und Lesern mißgünstig aufgenom­ males bzw. abgelehnt werden, denn er würde seinem Zweck nicht entsprechen. Und mit einem gewissen Recht würde dabei argumentiert, das konventionelle historische Wissen sei schon als ein Spiegel der historischen Wirksamkeit von Vergangenem der Zuwendung des Historikers besonders wert.

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Am Schreiben emes historischen Basistextes zeIgen sich verschiedene Probleme der Historiographie mit großer Schärfe. Noch mehr als sonst zeigt es sich dem Geschichts­ schreibenden hier, daß er in weitgehender Abhängigkeit von seiner historischen scenario schreibt. Selbst wenn er nach Möglichkeit auf Quellen basiert: es sind die Quellen, die die Vergangenheit als wesentlich ausgelesen und weitergegeben hat, auf die er sich stützt. Aber nicht nur das. Nicht nur sind es immer wieder die Dinge, die die Mönche, die Verleger, die Lehrer, die Berühmten, die Historiker in Abschriften, Bü­ chern, Nachdrucken, Editionen, Zitaten weitergegeben haben, die guy selber weitergibt. guy gibt auch das weiter, used to be guy in den Bibliotheken, die einem zugänglich sind, findet, was once guy selbst aus irgend einem Grund besitzt, was once einem ein Lehrer oder ein anderer Mensch nahegebracht hat, used to be guy zum Rezensieren zugeschickt bekommen hat, used to be auf dem Nachttisch obenauflag. Und wenn guy die Tatsache beklagt, daß ein Basistext auf solchen Grundlagen basiert und guy damit geschichte­ schreibend selbst so sehr ein Produkt der Geschichte ist, wird es andererseits klar, daß gerade dies im Grunde ver­ langt wird. Ein Basistext, der nicht das konventionelle Wissen wiedergäbe, würde, sogar wenn er die Wahrheit selbst enthielte, von Verlegern und Lesern mißgünstig aufgenom­ males bzw. abgelehnt werden, denn er würde seinem Zweck nicht entsprechen. Und mit einem gewissen Recht würde dabei argumentiert, das konventionelle historische Wissen sei schon als ein Spiegel der historischen Wirksamkeit von Vergangenem der Zuwendung des Historikers besonders wert.

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