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By Herbert Willems, Martin Jurga

Dr. Herbert Willems ist Professor am Fachbereich Soziologie der Universität Trier.
Martin Jurga ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Germanistische Linguistik der Universität Trier.

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Zum einen erscheint der körperliche Ausdruck als Haltepunkt und Medium der Authentisierung, der Verbürgung 24 Auch andere als "natürlich" (authentisch) erlebte und gelebte Identitäten und (Seins-)Ausdrucksfonnen versteht Golfman als (Rahmen-)"Pläne", die dank. ihrer Grammatikalität sowohl zu "zweiter Natur" werden können als auch zu reflektieren, zu modulieren und vorzutäuschen sind. So stellt er hinsichtlich der Geisteskranken die Frage, in welchem Maße sie sich "an einen Stil (halten, H. " (Goffman 1977a, 218).

30 h) In der unmittelbaren Interaktion sind die Körper nicht nur materiell präsent und präsentiert, sondern auch permanent und spezifisch zum Handeln und Unterlassen gezwungen und zwingend. Dies hat mit der doppelten Unmöglichkeit zu tun, zum einen im Wahrnehmen nicht zu interpretieren3l und zum anderen sich nicht körperlich zu verhalten. 32 Wie man mit dem Ausdruck seines Körpers informiert oder mitteilt, hängt von Rahrnungen bzw. rahmungsimmanenten Erwartungen "körperlicher Symbolik" ab. B. (von der U-Bahnfahrt bis zum Begräbnis, vom Geschlechtsverkehr bis zum Straßenverkehr) implizieren bestimmte, teilweise normierte Kodierun- 29 Von dem immensen Ausdrucksrepertoire des "Gesichtsrahmens", der die vielfältigsten und feinsten Bedeutungen präsentiert ("Mikro-Ausdrücke") und (daher) so etwas wie das Zentralorgan der situativen Selbst- und Fremdbeobachtung darstellt, sei hier ganz abgesehen.

When in these settings words are spoken, then tone of voice, manner of uptake, restarts, and the variously positioned pauses similarly qualifY. As does manner oflistening. Every adult is wonderfully accomplished in producing all ofthese effects, and wonderfully perceptive in catching their significance when perfonned by accessible others. ). 46 Herbert Willems und Kontrolle von (Rahmungs-)Echtheit. Grundlage dieser Funktion sind alltagstheoretische $ymptomvorstellungen, die davon ausgehen, daß der Körper eine Art "eingebautes, unverfäIschbares Anzeigeinstnunent darstellt" (Goffman 1981a, HO).

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