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Ein zweiter zentraler Streitpunkt um jugendkulturelle Stile ist die Frage ihrer sozialen und personalen Authentizität (Lindner 1981; Vollbrecht 1995). Stile können massenmedial erzeugt und verbreitet werden, sind also synthetische Marketingprodukte und keinesfalls "authentische" Erfindung lokaler jugendlicher Gruppen und Szenen. Und sie können sich im Verhältnis zu den Szenen, Gruppen, Stile 59 sozialen Orten und biographischen Anlässen ihrer Entstehung verselbständigen. Im Zuge ihrer Vermarktung und Verbreitung unter der jüngeren Generation verlieren sie jene Authentizität, die ihnen ursprünglich anhaftete.

Junge Westdeutsche, differenziert nach Altersklassen (Prozente bezogen auf befragte Personen) West Wahlfreiheit Reisefreiheit Wiedervereinigung Solidaritätszuschlag höhere Abgaben Arbeitslosigkeit 13-16 Jahre 5 22 43 7 6 15 17-20 Jahre 10 22 36 12 8 22 21-24 Jahre 10 20 34 17 12 26 25-29 Jahre 7 23 33 16 13 29 Einstellung zur Vereinigung einheitlich positiv? Im September 1990 befürworteten noch 86,8% der 18- bis 29jährigen und 88,7% der gesamten ostdeutschen Bevölkerung die Vereinigung (Bütow 1995, S.

Tabelle 4: Werte prädizieren die Oststichprobe der Jugendstudie '96; Logistische Regressionsanalysen. 001 Die auf den ersten Blick erstaunliche Kombination aus familiärer Sicherheit und Abwechslung hingegen war besonders typisch für 25- bis 29jährige aus den neuen Bundesländern. Das Bedürfnis nach Herausforderungen und Neuem könnte sich bei ihnen über die gesamte Jugendzeit aufgestaut haben. Aufgrund des frühen Heiratsalters in der ehemaligen DDR waren viele von Werte in den alten und neuen Bundesländern 53 ihnen aber auch fest gebunden (62,8% gegenüber 50,2% im Westen) und hatten Kinder (56,9% gegenüber 29,3% im Westen), was die überaus hohe Bewertung familiärer Sicherheit im Vergleich zu ihren Altersgenossen im Westen verständlich mache.

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