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By Christoph Deutschmann

Der Band fasst die neueren Publikationen sowie einige Originalbeiträge des Autors zur Arbeits- und Wirtschaftssoziologie zusammen, in denen eine gesellschaftstheoretische Interpretation kapitalistischer Dynamik entwickelt wird. Zentrale Themen sind die Wahlverwandtschaft zwischen Kapitalismus und faith und der daraus abgeleitete dynamische Ansatz der examine wirtschaftlicher Institutionen. Darüber hinaus geht es darum, diesen Ansatz für die Erklärung aktueller Transformationsprozesse der Arbeitswelt und der Finanzmärkte fruchtbar zu machen.

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Der Band fasst die neueren Publikationen sowie einige Originalbeiträge des Autors zur Arbeits- und Wirtschaftssoziologie zusammen, in denen eine gesellschaftstheoretische Interpretation kapitalistischer Dynamik entwickelt wird. Zentrale Themen sind die Wahlverwandtschaft zwischen Kapitalismus und faith und der daraus abgeleitete dynamische Ansatz der examine wirtschaftlicher Institutionen. Darüber hinaus geht es darum, diesen Ansatz für die Erklärung aktueller Transformationsprozesse der Arbeitswelt und der Finanzmärkte fruchtbar zu machen.

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Er verfügt nicht einfach über mehr Geld, sondern kommt über den Nutzen der für Geld erworbenen Güter hinaus in den Genuss der mit dem Geld verknüpften Wahlfreiheit. Simmel spricht von einem „Superadditum“, also einer Art „Zugabe“ des Geldreichtums. Was das Geld dem Reichen bietet, ist nicht nur Nutzen, sondern eine Fähigkeit – die Fähigkeit des freien Zugriffs auf den Reichtum der Welt. Das bringt bereits die Alltagssprache zum Ausdruck, wenn sie Geld als „Vermögen“ bezeichnet. Der Reiche wirkt, wie Simmel präzisiert, nicht nur durch „das, was er tut, sondern auch durch das, was er tun könnte: weit über das hinaus, was er nun wirklich mit seinem Einkommen beschafft, und was andere davon profitieren, wird das Vermögen von einem Umkreis zahlloser Verwendungsmöglichkeiten umgeben, wie von einem Astralleib, der über seinen konkreten Umfang hinausstreckt: darauf weist unzweideutig hin, dass die Sprache erheblichere Geldmittel als „Vermögen“ – d.

2 36 II. Die Wahlverwandtschaft zwischen Kapitalismus und Religion mehr ausschließt, damit aber nur die ursprüngliche Selektivität des Leitbildes selbst sichtbar macht. Es entsteht jetzt jener Zustand, der in der Sprache der Ökonomie als „Sklerose“ bezeichnet wird. Arbeit wird nicht mehr schöpferisch-zerstörend, sondern nur noch reproduktiv eingesetzt. Sie mag zwar unvermindert „effizient“ sein. Aber sie produziert – in Marx’scher Terminologie – keinen Mehrwert mehr, sondern nur noch gegenständlichen Reichtum.

Gesehen wurde. Veblen hat diesen Zusammenhang nahezu zeitgleich mit Simmel in seiner Theorie der „leisure class“ (1953) ausgearbeitet. Auch die neuere Soziologie hat sich intensiv mit den Phänomen des Luxuskonsums beschäftigt (Baudrillard 1970, Corrigan 1997) und dabei über Veblen hinaus nicht nur die sozialen Distinktionswirkungen des Konsums, sondern auch seine imaginativen und sogar „therapeutischen“ Funktionen betont (einen Überblick über die Diskussion gibt Stihler 1998). Den Zusammenhang mit dem Geldthema hat sie dabei freilich aus dem Auge verloren.

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