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Das Arge ist, daß sich ein solcher Mensch zumeist noch für vollkommener hält als den, der nicht (von Wahrheit oder sonst irgendeinem Ideal) gehabt wird. Er sucht nicht mehr, er hofft nicht mehr – er ist am Ende. Hierher gehört aber auch das Gehabtwerden vom materiellen Habenwollen. Das Habenwollen beginnt einen unmenschlichen Terror. Es ist niemals am Ende (nur der vom Geist des Habenwollens besessene Mensch ist es). Das Habenwollen wächst nur mit der Zunahme des Besitzes. Zufriedenheit ist für diesen Menschen ein nur kurzer Zustand – dann greift er gierig aus nach Neuem, das gehabt werden soll.

Selbstverwirklichung ist also kein Zustand, sondern ein – zunächst psychischer – Prozeß. Richtig sah C. G. Jung, daß das Selbst und seine Verwirklichung identisch ist mit dem Lebensziel schlechthin. In ihr werden alle Widersprüche zwischen Bewußtem und Unbewußtem aufgehoben. Selbstverwirklichung ist das höchste Ziel der Meditation. Integration von Intellektualität, Strebevermögen und Emotionalität Intellektualität, Strebevermögen (Wille) und Emotionalität sind die wichtigsten Ausdrucksformen bewußter psychischer Aktivität.

Die Übergewichtigkeit der Intellektualität und des Wollens kann zur Vereinsamung führen. Leider fordert unsere Gesellschaft eher Intelligenz und Willenskraft (Entscheidungsfreude) an und selektiert positiv einseitige Menschen aus, die – unbeeinflußt von Emotionen – diese beiden Aspekte entwickelt haben. Die Krankheit der Gesellschaft wird zu einer Krankheit der Individuen. Es gilt also, wieder zu einer nicht bloß reaktiven gekonnten Emotionalität zu kommen. Ein Mensch, der keine Emotionen zeigt, wird allenfalls anerkannt, selten geschätzt.

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