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Das illustrierte Tibetische Totenbuch

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Bei der Überprüfung der Faktorenstruktur des MLQ zeigen die Ergebnisse, dass die transformationalen Skalen idealisierter Einfluss, inspirierende Motivierung, intellektuelle Stimulierung und individuelle Mitarbeiterorientierung hoch interkorrelieren. Dies stellt einerseits die diskriminante Validität in Frage und andererseits lässt sie die methodische Aggregation zu einem übergeordneten Faktor 2. , 1997; Hunt, 1999; Yukl, 1999). Dagegen ist das theoretische Konzept der transaktionalen Führung durch die empirische Überprüfung weitgehend widerlegt worden: Bedingte Belohnung zeigt hohe Interkorrelationen mit den transformationalen Skalen und scheint deshalb stärker im Bereich der transformationalen Führung zu liegen (Carless, 1998; Steyrer, 1999; Awamleh & Gardner, 1999, Felfe, 2003).

Folglich resultiert die Einschätzung charismatischer Führungsqualitäten durch die Geführten primär aus den gezeigten Verhaltensweisen und Fähigkeiten, welche die Führungskraft an den Tag legt, aber auch aus Merkmalen der Situation. Charismatische Führung setzt nach Conger und Kanungo voraus, sich intensiv mit den ökonomischen, strukturellen und marktbezoge- 18 Theoretischer Teil nen Rahmenbedingungen der Organisation auseinanderzusetzen. Charismatische Führungskräfte sind vor allem in einem Umfeld starker ökonomischer und struktureller Veränderungen in der Lage, die Mitarbeiter zu motivieren und zu unterstützen, damit diese herausragende Resultate erzielen.

1993) deutlich. Im Gegensatz zu dem Erklärungsmodell von Shamir et al. (1993) unternehmen die Autoren allerdings nicht den Versuch, Veränderungen in den Personen insbesondere auf der motivationalen Ebene zu erfassen. Eine theoretische Erweiterung der bisherigen Konzepte charismatischer Führung leisten Conger und Kanungo (1998) vor allem dadurch, dass sie ein dreistufiges Prozessmodell mit logisch aufeinander folgenden Phasen formulieren. Innerhalb ihres Phasenkonzepts betonen sie, dass die Phasen nicht einen einmaligen Prozess abbilden, sondern auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder in iterativen Zyklen durchlaufen werden.

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