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By Stefan Winter

Die Entlohnung der Unternehmensführung conflict bis vor einigen Jahren kein Thema in der deutschsprachigen Literatur. Im Gegensatz dazu wird in den U. S. A. in Wissenschaft und Praxis seit vielen Jahren eine lebhafte Diskussion zur Managerkompensation geführt. Die Wissen­ schaft lehnt sich stark an die Agency-Theorie an, wonach die Trennung von Eigentum und Kontrolle zu Zielkonflikten zwischen Eigentümern und administration führen kann. Die Praxis liefert zahlreiche Belege für die those der Agency-Theorie, indem sie Wachstumsraten in der Managervergütung zeigt, die in vielen Fällen die Wachstumsraten der Unternehmensergebnisse weit übersteigen. Da es höchste Zeit wird, daß die amerikanische Diskussion über die Mana­ gervergütung auch in Europa geführt wird, wurde an roc;nem Lehrstuhl ein größeres Forschungsprojekt zu "Anreizsystemen und Managervergütung" begonnen. Winters Arbeit, als erste umfangreiche Arbeit in diesem Konnex, ist unmittelbar aus diesem Forschungsprojekt hervorgegangen. Sie wurde als Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin angenommen und mit der observe "summa cum laude" bewertet. Die Arbeit von iciness setzt an dem unbefriedigenden Zustand der strikten Trennung von mikroökonomischer und verhaltenswissenschaftlicher examine der Managerkompensation an und zeigt, daß ein interdisziplinärer Forschungsansatz vielfliltigere Einsichten in den Forschungsgegenstand liefert als disziplinäre Ansätze. Die Arbeit gliedert sich in einen theore­ tischen und einen empirischen Teil. Im theoretischen Teil werden Gestaltungsempfehlungen zur Managerentlohnung entwickelt, die aus mikroökonomischen und verhaltenswissenschaftlichen Theorien abgeleitet wurden. Dabei werden in erster Linie solche Empfehlungen herausgear­ beitet, die aus interdisziplinärer Sicht als "robust" bezeichnet werden.

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Die Entlohnung der Unternehmensführung conflict bis vor einigen Jahren kein Thema in der deutschsprachigen Literatur. Im Gegensatz dazu wird in den U. S. A. in Wissenschaft und Praxis seit vielen Jahren eine lebhafte Diskussion zur Managerkompensation geführt. Die Wissen­ schaft lehnt sich stark an die Agency-Theorie an, wonach die Trennung von Eigentum und Kontrolle zu Zielkonflikten zwischen Eigentümern und administration führen kann. Die Praxis liefert zahlreiche Belege für die those der Agency-Theorie, indem sie Wachstumsraten in der Managervergütung zeigt, die in vielen Fällen die Wachstumsraten der Unternehmensergebnisse weit übersteigen. Da es höchste Zeit wird, daß die amerikanische Diskussion über die Mana­ gervergütung auch in Europa geführt wird, wurde an roc;nem Lehrstuhl ein größeres Forschungsprojekt zu "Anreizsystemen und Managervergütung" begonnen. Winters Arbeit, als erste umfangreiche Arbeit in diesem Konnex, ist unmittelbar aus diesem Forschungsprojekt hervorgegangen. Sie wurde als Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin angenommen und mit der observe "summa cum laude" bewertet. Die Arbeit von iciness setzt an dem unbefriedigenden Zustand der strikten Trennung von mikroökonomischer und verhaltenswissenschaftlicher examine der Managerkompensation an und zeigt, daß ein interdisziplinärer Forschungsansatz vielfliltigere Einsichten in den Forschungsgegenstand liefert als disziplinäre Ansätze. Die Arbeit gliedert sich in einen theore­ tischen und einen empirischen Teil. Im theoretischen Teil werden Gestaltungsempfehlungen zur Managerentlohnung entwickelt, die aus mikroökonomischen und verhaltenswissenschaftlichen Theorien abgeleitet wurden. Dabei werden in erster Linie solche Empfehlungen herausgear­ beitet, die aus interdisziplinärer Sicht als "robust" bezeichnet werden.

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241. 142 Vgl. Pfannschmidt (1995). 143 Vgl. Schreyögg/Papenheim-Tockhorn (1994). 144 Finkelstein/Hambrick (1988), S. 549. 145 KosniklBettenhausen (1992), S. 324. 146 Mace (1971). 30 nicht nachkommen. 147 Diese Pflichtverletzung kann möglicherweise dadurch begründet werden, daß die Zurechnung von Erfolgen und Mißerfolgen auf das Management eine sehr schwierige Aufgabe ist, da einerseits Eigentümerinteressen geschützt werden müssen, andererseits aber das Management nicht für unkontrollierbare Faktoren verantwortlich gemacht werden darf.

143. 1 .. Kumar (1991), S. 133. So auch BretzIMaaßen (1989), S. 139. Vgl. hierzu Kossbiel (1994), S. 79 ff.. Kossbiel (1994), S. 80. Kossbiel (1994), S. 80. 19 psychologische Effizienz kann dann als Grundvoraussetzung des Erreichens ökonomischer Effizienz angesehen werden. Ein Anreizsystem, welches aus Sicht der Anreizempfanger kein befriedigendes Verhältnis von Anstrengung und Anreizwert gewährleistet, wird seine ökonomische Funktion nicht erfüllen können. Die endgültige Bewertung eines Anreizsystems muß aber anhand der ökonomischen Effizienz vorgenommen werden.

Gegenseitige Kapitalbeteiligungen zu nennen, die in der Bundesrepublik erhebliche Ausmaße annehmen. I 17 Diese Gegebenheiten machen Unternehmensübernahmen in der Bundesrepublik zwar nicht unbedingt unmöglich, jedoch sehr teuer, weil ein übernehmendes Unternehmen in der Regel weit mehr als die einfache Mehrheit der Aktien erwerben muß, um eine effektive Kontrolle ausüben zu können. Für die Bundesrepublik kann man hier Fama I 18 folgen, der in der Übernahme eher eine letzte Kontrollinstanz sieht.

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