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By Christian Katzenmeier (auth.), Björn Schmitz-Luhn, André Bohmeier (eds.)

Stetig ansteigende Kosten und die zunehmende Knappheit der zur Verfügung stehenden Ressourcen stellen unser Gesundheitswesen vor Herausforderungen. Priorisierung zielt auf eine gerechtere Verteilung medizinischer Leistungen, indem sie die Entscheidung, welche Leistungen vorrangig zu gewähren und welche nachrangig sind, auf eine breite demokratische foundation stellt und eine verdeckte Rationierung vermeidet.
In dem vorliegenden Band werden erstmalig Priorisierungskriterien aus dem Blickwinkel der maßgeblichen Disziplinen diskursiv erörtert. Die Schrift bietet einen Einblick in die Arbeit der interdisziplinären DFG-Forschergruppe 655, aus der die Beiträge stammen, und regt zur weiteren Diskussion an.

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By Christian Katzenmeier (auth.), Björn Schmitz-Luhn, André Bohmeier (eds.)

Stetig ansteigende Kosten und die zunehmende Knappheit der zur Verfügung stehenden Ressourcen stellen unser Gesundheitswesen vor Herausforderungen. Priorisierung zielt auf eine gerechtere Verteilung medizinischer Leistungen, indem sie die Entscheidung, welche Leistungen vorrangig zu gewähren und welche nachrangig sind, auf eine breite demokratische foundation stellt und eine verdeckte Rationierung vermeidet.
In dem vorliegenden Band werden erstmalig Priorisierungskriterien aus dem Blickwinkel der maßgeblichen Disziplinen diskursiv erörtert. Die Schrift bietet einen Einblick in die Arbeit der interdisziplinären DFG-Forschergruppe 655, aus der die Beiträge stammen, und regt zur weiteren Diskussion an.

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Priorisierung in der Medizin: Kriterien im Dialog

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1999), 1195. 32 Gegen diese relativ kleine und unsichere Nutzenchance wären dann alle Schadenpotentiale (Belastungen, Risiken) und schließlich auch Kosten-NutzenRelationen, die Akzeptanz der Medikation und ethische Einwände abzuwägen. Dies ist hier nicht weiter zu verfolgen. Mit Hilfe der Tabelle lässt sich jedoch verdeutlichen, dass die Wirksamkeit einer medizinischen Intervention generell nur statistisch, also im Vergleich von aggregierenden Statistiken (hier zwei absolute Risiken in %) untersucht werden kann.

Gigerenzer, Gaissmaier, Kurz-Milcke, Schwartz, & Wolo-shin, 2007), die gerade auch für die Priorisierungsdebatte einen wichtigen Beitrag liefern. Denn die Akzeptabilität von Priorisierungsentscheidungen hängt offenbar ganz wesentlich von der expliziten und nachvollziehbaren Darstellung der Entscheidungsgrundlage ab, auf der sie getroffen werden. Kommen wir zum Schluss noch auf die Kausalitätsproblematik zu sprechen, der Heiner Raspe sich ausführlich widmet. Es verwundert kaum, dass sich die jahrhundertealten philosophischen Debatten um Bedeutung und Beweisbarkeit von Kausalzusammenhängen auch im Kontext moderner klinischer Studien wiederfinden.

Auch beim über-individuellen Patientennutzen spielt der Behandlungskontext natürlich eine Rolle. Wirkungsbewertungen als Grundlage für Zulassungs-, Indikations- oder Priorisierungsentscheidungen für medizinische Interventionen müssen selbstverständlich auch die Schadensseite miteinbeziehen. B. IQWiG, 2011, S. 31) auch drei Dimensionen gelistet, nämlich Mortalität, Morbidität und gesundheitsbezogene Lebensqualität (Friedrich, Buyx, & Schöne-Seifert, 2009, S. 31). Die Differenzierung zwischen den beiden letztgenannten Zielgrößen muss letztlich pragmatische Gründe haben, da ja „Beschwerden und Komplikationen“ als die relevanten Aspekte von Morbidität (IQWiG, 2011, S.

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