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By Bernhard Miebach

In diesem Einführungsbuch werden die wichtigsten handlungstheoretischen Ansätze dargestellt und auf Beispiele angewendet. Neben den modernen Klassikern Mead, Schütz, Goffman, Garfinkel, Parsons und Homans werden auch die neueren Ansätze von Habermas, Berger und Luckmann, Luhmann, Coleman, Esser und Giddens erklärt.
Die einzelnen Theorien werden nach einem durchgängigen Schema dargestellt: Nach der Vorstellung der Grundidee werden die zentralen Begriffe des jeweiligen Ansatzes definiert, um anschließend den Argumentationszusammenhang der Theorie erläutern zu können. Abschließend wird jeweils die Theorie anhand eines Beispiels veranschaulicht.

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In diesem Einführungsbuch werden die wichtigsten handlungstheoretischen Ansätze dargestellt und auf Beispiele angewendet. Neben den modernen Klassikern Mead, Schütz, Goffman, Garfinkel, Parsons und Homans werden auch die neueren Ansätze von Habermas, Berger und Luckmann, Luhmann, Coleman, Esser und Giddens erklärt.
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Dadurch kann es - wie wir heute sagen - zu Interrollenkonflikten zwischen den unterschiedlichen Rollen eines Individuums kommen. Man denke etwa an den Konflikt eines parteipolitisch engagierten Lehrers, im Politikunterricht ein ausgewogenes Meinungsbild zu vermitteln. In modernen Gesellschaften werden häufig unterschiedliche Erwartungen an einen Positionsinhaber gerichtet. So steht ein Industriemeister im Spannungsfeld von Erwartungen der Unternehmensleitung und der ihm unterstellten Facharbeiter.

Zunächst ist der Begriff der Rolle so zu definieren, dass unterschiedliche Verhaltenserwartungen auf einen Positionsinhaber gerichtet sind. Merton nennt diese unterschiedlichen Verhaltenserwartungen jeweils Rollen und die Menge der mit einer Position verbundenen Rollen das Rollen-Set (Merton 1973b: 322). Abweichend von Merton halten die nachfolgenden Rollentheoretiker daran fest, dass nur eine Rolle mit je einer Position verbunden ist. Diese Rolle zerfällt nach Dahrendorf (1974: 33) in die von unterschiedlichen Bezugsgruppen oder Bezugspersonen erwarteten Verhaltensweisen, die Rollensegmente genannt werden.

Während Linton beide Begriffe als gleichbedeutend auffasst, bevorzugt die neuere Rollentheorie den Begriff Position für den Platz des Rollenträgers in der Gesellschaft. Status wird dagegen mit Presti9 10 Zur Geschichte der Rollentheorie vgl. Wiswede (1977). Wir werden uns im nachfolgenden Text auf einen Auszug aus Lintons " The Cultural Background of Personality" (1973) beziehen. W. Morris publiziert: Mead (1978). 1 Rolle als Kategorie der Sozialstruktur 41 ge in Verbindung gebracht und als Ort eines Individuums auf einer Rangskala der Wertschätzung definiert (Dahrendorf 1974: 68).

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