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By Gerd Kegel (auth.), Gerd Kegel, Thomas Arnhold, Klaus Dahlmeier, Gerhard Schmid, Bernd Tischer (eds.)

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Dies insbesondere auch, weil kaum ein Fall bekannt wurde, in dem sich ein theoretisierender Linguist durch einen empirisch arbeitenden Psycholinguisten von seinen Auffassungen abbringen ließ. Doch sei hier nicht den Linguisten der schwarze Peter zugeschoben. Die Psycholinguisten dieser Phase haben ihre Arbeit bedauernswert unreflektiert betrieben. Die Linguistik benutzten sie als Grundlagenwissenschaft, als Quelle der Theoriebildung und Hypothesenstimulation. Und die Psychologie wurde als Hilfswissenschaft verstanden, als Lieferant für Methoden des empirischen Arbeitens.

Unter Vielen seien an dieser Stelle ACKER und EDWARDS (1964) erwähnt, die mittels der Konditionierung und Messung der Vasokonstriktion semantisch-emotionale Generalisierungseffekte für die konditionierten Adjektivbed~u­ tungen 'gut' und 'schlecht' auf 75 verschiedene Testwörter nachweisen konnten. Auch BAXTER (1962) konnte entsprechende Effekte für die konditionierte elektrodermale Reaktion bei positiven und negativen emotionalen Wortinhalten aufzeigen. Beim semantischen Transfer reflektierte also die Stärke der jeweiligen physiologischen Reaktion die Ähnlichkeit im affektiven Gehalt zwischen Teststimuli und konditio- 63 niertem Stimulus; in einem Habituationsexperiment hingegen manifestiert sich in der physiologischen Reaktionsstärke der Grad der Unähnlichkeit bzw.

Die orthodoxen Positionen mußten aber gemieden 33 werden, da dort das Schlußfolgern von äußeren Vorgängen, also von Reiz, Reaktion und Bekräftigung, auf interne Prozesse nicht gestattet war. Folgerichtig bestimmten neo-behavioristische Ansätze zunächst das Denken der Psycholinguisten. Schließlich enthält die obige Definition Ausdrücke wie Kodierung und Dekodierung und weist auf Zustände der Kommunikationsteilnehmer hin. Ein Modell, das neben den äußeren Größen Reiz und Reaktion auch interne 'vermittelnde' oder 'repräsentierende' Prozesse vorsieht, sollte da greifen.

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