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By Benedikt Köhler (auth.)

Das Auftauchen riesiger Konzerne mit Tochterfirmen in vielen Regionen der Welt ist eines der bemerkenswertesten Phänomene der Globalisierung gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Diese Wirtschaftseinheiten lassen sich nicht anhand der herkömmlichen Kriterien "inländisch" und "ausländisch" definieren, da sie weder nationwide noch worldwide, sondern transnational sind.

Benedikt Köhler untersucht die von der United international locations convention on alternate and improvement (UNCTAD) jährlich veröffentlichten Strukturdaten der a hundred größten transnationalen Konzerne und entwickelt Indikatoren der Transnationalisierung bzw. der "inneren Globalisierung", die anzeigen, in welchem Maße ein Konzern Strukturen, Operationen und Beschäftigung in ausländische Tochterfirmen verlagert. Der Autor legt zudem dar, welche strategischen Optionen in Verbindung mit Globalisierungsprozessen wahrgenommen und gewählt werden. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Akteure, da sie das globale Feld als zunehmend transnationalisiert empfinden, ihre eigenen Strategien verstärkt transnational ausrichten. Dadurch werden wiederum die transnationalen Strukturen vertieft.

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Das Auftauchen riesiger Konzerne mit Tochterfirmen in vielen Regionen der Welt ist eines der bemerkenswertesten Phänomene der Globalisierung gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Diese Wirtschaftseinheiten lassen sich nicht anhand der herkömmlichen Kriterien "inländisch" und "ausländisch" definieren, da sie weder nationwide noch worldwide, sondern transnational sind.

Benedikt Köhler untersucht die von der United international locations convention on alternate and improvement (UNCTAD) jährlich veröffentlichten Strukturdaten der a hundred größten transnationalen Konzerne und entwickelt Indikatoren der Transnationalisierung bzw. der "inneren Globalisierung", die anzeigen, in welchem Maße ein Konzern Strukturen, Operationen und Beschäftigung in ausländische Tochterfirmen verlagert. Der Autor legt zudem dar, welche strategischen Optionen in Verbindung mit Globalisierungsprozessen wahrgenommen und gewählt werden. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Akteure, da sie das globale Feld als zunehmend transnationalisiert empfinden, ihre eigenen Strategien verstärkt transnational ausrichten. Dadurch werden wiederum die transnationalen Strukturen vertieft.

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14). Allgemein beschreiben Strukturen oder Regeln in der syntagmatischen Dimension die moglichen und sinnvollen Muster sozialer Beziehungen und deren Reproduktion und in der paradigmatischen Dimension hingegen die verschiedenen Strukturations- und Reproduktionsmodalitaten. Dabei lassen sich Strukturen nach Giddens (2000, S. 17) auch beschreiben als structuring properties allowing the 'binding' of time-space in social systems, the properties which make it possible for discernibly similar social practices to exist across varying spans of time and space and which lend them 'systemic' form.

Trotz dieser Einschriinkungen ist die Internalisierungstheorie auch im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Globalisierungsforschung von Bedeutung, da hiermit ein wichtiges Phiinomen der "Innere Globalisierung" transnationaler Wirtschaftsformen beschreibbar wird. Durch die Internalisierung grenziiberschreitender Wirtschaftsbeziehungen werden Strukturen der Globalitiit innerhalb der Konzerne hergestellt, die dann den alltiiglichen Abliiufen des Unternehmens als Grundlage dienen und auf diese Weise zu einer weiteren Stiirkung und Vertiefung der Globalitiit des Konzerns fiihren kennen.

THEORIEN TRANSNATIONALER KONZERNE 23 Beachtung schenken. Der einzige Ort des Guteraustausches bleibt in der neoklassischen Theorie der frei entfaltete Markt. Durch das geringe Modellierungsvermiigen dieses Ansatzes angesichts gegenwiirtiger Phiinomene ist diese Theorie in Reinform heute nur noch sehr selten anzutreffen, bildet jedoch nach wie vor den geistigen und entwicklungsgeschichtlichen Hintergrund der meisten anderen Theorien wirtschaftlicher Transnationalisierung. 2 Kritisclier Ansatz Die theoretische Richtung von Hymer (1976) beschiiftigt sich im Gegensatz zu neoklassischen Theorien explizit mit transnationalen Konzernen.

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