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1986a:12). 37 Damit ist allerdings nicht gesagt, daß Äußerungen ohne Echo-Struktur nicht auch ironisch wirken können, und durch die extrem breite Bestimmung des Echos von Sperber & Wilson (1981) ist damit weder das Antezedens noch die ironische Äußerung näher beschrieben. 38 Keenan, MacWhinney & Mayhew (1977), MacWhinney, Keenan & Reinke (1982). 49 Gibbs' Ergebnisse sind für jede Ironie-Theorie wesentlich, denn sie belegen quantitativ, daß der Kontext und nicht die sprachliche Realisierung39 bei ironischen Äußerungen von entscheidender Bedeutung ist40 - und nur die Theorie eine angemessene Modellierung leisten kann, die auch den Kontext theoretisch erfassen kann.

Die Probleme der SAT mit allen Formen indirekten Sprechens lassen sich paradigmatisch an der Behandlung von Ironie zeigen. 16 Während Searle aus diesem Grund Ironie trotz ihrer kommunikativen Bedeutung nicht nennenswert behandelt,17 waren andere Vertreter der SAT weniger konsequent: Sie wenden teilweise nicht nur den Begriff der Indirektheit auf ironische Äußerungen an, sondern nehmen unter dem Etikett "Sprechakttheorie" Zuflucht bei Grice, wann immer sie auf sprechakttheoretischer Basis nicht mehr weiterkommen.

Clark & Gerrig führen weiter aus, daß die Auffassung von Ironie als Verstellung die Bedeutung des common ground als Voraussetzung für den Hörer zum Verstehen unterstreicht - ihre Behauptung, die Mention-Theorie leiste das nicht, ist aber nicht korrekt: Gerade das wiederholte Material läßt sich problemlos als common ground auffassen (1984:124). 32 Im ganzen sind ihre Ausführungen viel zu allgemein gehalten, sie unterscheiden weder das Medium (Mündlichkeit / Schriftlichkeit) noch die Form der Ironie ("dramatic irony", "irony of fate", 1984:124), um dem Gegenstand gerecht zu werden.

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