Download Von der Blockpartei zur Volkspartei?: Die Ost-CDU im Umbruch by Ute Schmidt (auth.) PDF

By Ute Schmidt (auth.)

Dr. Ute Schmidt ist Privatdozentin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg.

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Die GrUnde daflir waren sowohl ideologischer Natur als auch dem Interesse des Machterhalts geschuldet: Die Blockparteien, insbesondere die "bilrgerIichen" Parteien CDU und LDPD, galten im Arbeiter- und Bauemstaat als kleinbUrgerlich-unzuverlassige Elemente. a. Wahlergebnissen ablesbar - in dem in der Frilhphase der DDR noch keineswegs gefestigten sozialistischen Staat eine potentielle politische Konkurrenz flir die SED und eine Gefahrdung bereits erreichter "Errungenschaften" dar. Zwar gelang es der SED in den folgenden Jahren, die schwierigen Bilndnispartner bzw.

In einem 15seitigen Papier, das im Juni 1988 an den Parteivorsitzenden Gatting geschickt wurde8 , suchte sie nach Ursachen fUr die zunehmende "Verweigerungshaltung", fUr ein "demonstratives Desinteresse vieler DDR-Btirger fUr Politik und Gesellschaft" und - als dem anderen ExtremfUr die Ausreisewelle. Zwischen diesen beiden Reaktionsformen liege eine breite "Skala der Anpassungsmodalitaten mit der Heuchelei als Leitsyndrom". Das Ergebnis sei "ein mtides innenpolitisches Leben. " Verantwortlich dafUr sei die "geschlossene Gesellschaft" mit ihren Abgrenzungs- und Hospitalisierungserscheinungen einer "bevormundeten Existenz".

In dem hier fUr den 1. November angekUndigten Gesprach mit dem Parteivorsitzenden wurde Gotting dann auch tatsachlich zum RUcktritt aufgefordert. Beschlossen wurde der Terminplan fUr seinen Sturz am Vorabend "in einem kleinstiidtischen evangelischen Pfarrhaus am ostlichen Stadtrand von Berlin", wo sich - nach dem Bericht von Frau Dr. Ackermann - die "Weimarer" mit CDU-Mitgliedern trafen, "die sich spater in der letzten DDR-Regierung exponierten". 4. Resumee: Fuhrung und Basis - zwei Welten? Der Anpassungs- und Ein-(bzw.

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