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By Frank Eger

Die Entscheidungspraxis der Jugendämter im Hinblick auf erzieherische Hilfen wird sowohl in der medialen Öffentlichkeit als auch in der Jugendhilfe kontrovers diskutiert. Der Fokus bisheriger Untersuchungen zum Thema warfare vornehmlich auf sozialstrukturelle Verhältnisse, Angebotsstrukturen und demografische Merkmale gerichtet. Demgegenüber wurde den Bedingungen der Entscheidungsproduktion in den Jugendämtern selbst eine eher sekundäre Bedeutung beigemessen. Frank Eger fragt systematisch nach den Definitions- und Durchsetzungsbedingungen für die Gewährungspraxis in einem kommunalen Jugendamt. Er legt eine sozialwissenschaftliche Organisationsanalyse vor, die versucht, den Wandlungen eines kommunalen Jugendamtes soziologisch auf die Spur zu kommen.

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Die Entscheidungspraxis der Jugendämter im Hinblick auf erzieherische Hilfen wird sowohl in der medialen Öffentlichkeit als auch in der Jugendhilfe kontrovers diskutiert. Der Fokus bisheriger Untersuchungen zum Thema warfare vornehmlich auf sozialstrukturelle Verhältnisse, Angebotsstrukturen und demografische Merkmale gerichtet. Demgegenüber wurde den Bedingungen der Entscheidungsproduktion in den Jugendämtern selbst eine eher sekundäre Bedeutung beigemessen. Frank Eger fragt systematisch nach den Definitions- und Durchsetzungsbedingungen für die Gewährungspraxis in einem kommunalen Jugendamt. Er legt eine sozialwissenschaftliche Organisationsanalyse vor, die versucht, den Wandlungen eines kommunalen Jugendamtes soziologisch auf die Spur zu kommen.

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März 1992 noch die schlimmen Kinderschicksale in Anbetracht der Fallzahlen anführt, wird hier der Fokus auf das fachliche Handeln des Jugendamtes gelegt. Es wird also eine Differenz geäußert, die das System als nicht erwartet einordnen müsste. Eine Störung der Autopoiesis liegt dann vor, wenn sich nicht der erwartete Sinnanschluss herstellt. Das gilt auch für Informationen: Mit dem Vorgang des Beschreibens einer Nachricht stellt sich heraus, dass sie nicht in das bisher gültige Netzwerk von Erwartungsstrukturen passt.

Demnach stehe das Konzept einer aus dem Erziehungsgedanken entstandenen Jugend- und Erziehungshilfe- Fachbehörde, die in ihren Arbeitsformen und Methoden sozialpädagogisch orientiert sei und darüber 44 Theorien des Jugendamtes hinaus sozial- und gesellschaftspolitisch für gute Entwicklungs- und Erziehungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen eintritt, einem klassischen Konzept notlagenorientierter Fürsorge entgegen, das die wesentliche Bestimmung der Hilfebehörde dahingehend verorte, Ausfallbürge für in Not geratene Einzelne zu sein.

Lernen stellt also den Versuch dar, das permanente Prozessieren von Kommunikation, die Autopoiesis von Systemen, so schnell wie möglich und unter Hinwegsetzen über bestimmte Bedingungen vorausgegangener Kommunikation fortzuführen. Insistieren bedeutet dagegen, dass in einer solchen Situation die neue Nachricht weder in der Erwartungshaltung noch in der weiteren Kommunikation Berücksichtigung findet (vgl. Thomae 1996: 11). In der Folge nahm die Verwaltung des Kreisjugendamtes die o. g. Mitteilung aus dem Jugendhilfeausschuss auf und fertigte eine Replik für die anschließende Sitzung: 60 Entdeckung eigener Steuerungspotentiale Die Zahl der Fälle der in Hilfen nach § 34 KJHG lebenden Kinder ist hoch, insbesondere wenn man das Schicksal eines jeden jungen Menschen betrachtet.

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